2008
Domaine Huet Le Mont Moelleux 1ère Trie
Vouvray AOC

65,00
pro Flasche (0.75l), 86,67 €/L

Domaine Huet Le Mont Moelleux 1ère Trie Vouvray AOC

Vouvray ist eine leider etwas in Vergessenheit geratene Region an der Loire. Vielleicht kann die Domaine Huet, die in Fachkreisen absoluten Kultstatus genießt, da etwas ändern. Diese Essenz verbindet eine verführerische Fruchtsüße mit rassigem Säurespiel und liefert ein wahres Feuerwerk an tropischen Früchten, Honig und Brioche in der Nase, wie auf dem Gaumen. Atemberaubend lang! Originell und einzigartig! Bio-Produkt nach DE-ÖKO-006
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Auszeichnungen

Auszeichnung

96 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2008

Robert Parker

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

93 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2008

The Wine Spectator

Erklärung Skala

Analog zum „Wine Advocate“ bewertet und beurteilt der „Wine Spectator“ Weine nach dem 100 Punkte-System, dass sich folgendermaßen gliedert:

5ß – 74 Punkte: nicht empfehlenswert

75 – 79 Punkte: mittelmäßig, möglicherweise mit kleinen Fehlern bahftet

80 – 84 Punkte: gut, solider Wein, ordentlich gemacht

85 – 89 Punkte: sehr guter Wein, Wein mit speziellen Qualitäten

90 – 95 Punkte: außergewöhnlich, Wein mit hohem Charakter und Stil

96 – 100 Punkte: klassisch, großer Wein

Ausgezeichnet von

The Wine Spectator

Der »Wine Spectator« gehört neben dem »Wine Advocate« und dem »Decanter« zu den wichtigsten Publikationen der internationalen Weinwelt. Das Magazin wurde 1976 von Bob Morrisey gegründet und vermochte namhafte Weinexperten wie etwa James Suckling, der für den Wine Spectator bis 2010 schrieb und urteilte, über einen langen Zeitraum an sich zu binden.

Steckbrief

  • Artikelnummer 487397
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Weißwein
  • Jahrgang 2008
  • Anbauregion Loire
  • Anbaugebiet Vouvray
  • Appellation Vouvray
  • Rebsorten 100% Chenin Blanc
  • Bio Kennzeichnung Händler DE-ÖKO-006
  • Bio Kennzeichnung Produkt FR-BIO-01
  • Trinktemperatur 12 °C
  • Alkoholgehalt 12,5 % Vol.
  • Restsüße 63 g/L
  • Säuregehalt 9,4 g/L
  • Lagerpotential 2030
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Domaine Huet L´Echansonne, 37210 Vouvray
  • Land Frankreich
  • Flaschengröße 0,75 L
  • Geschmack edelsüß

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Der Winzer

Domaine Huet

Es gibt tatsächlich Erzeuger, die gehören zu den angesehensten der Welt, Kritiker und Journalisten überschlagen sich förmlich, Winzer zählen sie zu ihren Idolen, weltweit, und doch – kaum jemand kennt sie. Zu diesen Winzern zählt ohne Frage die Domaine Huet in Vouvray. Die Weine dieser Ausnahme-Domaine sind genial, erfreuen sich in Fachkreisen höchster Reputation und viele davon erzielen locker 95 Punkte und mehr, trotzdem findet man sie kaum, sieht sie kaum… Vielleicht liegt es daran, dass in dieser Domaine mit ihrer gut 100-jährigen Geschichte Weine erzeugt werden, die gegen den Strich gebürstet sind und dem Zeitgeist einfach nicht huldigen wollen. Zum einen liegt der Wirkungskreis der Domaine in Vouvray an der Loire, heute ganz sicher außerhalb Frankreichs nicht allzu vielen bekannt. Zum anderen erzeugt die Domaine Weine mit Restsüße, manche mit kaum spürbarer, andere mit deutlich akzentuierter, fruchtiger Süße, anachronistische Weine eben, die sich dem Mainstream beharrlich verweigern. So hat die Domaine unter Gaston Huet früher gearbeitet, so arbeitet sie heute unter der Leitung des genialen Noël Pinguet. Schon früh Ende der 80er Jahre wurde das Weingut auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt. Natürlichkeit und Charakter der Weine stand immer im Vordergrund und natürlich Qualität, Qualität und nochmals Qualität! Das Geheimnis dieser genialen Weine ist, dass die Süße, ob ausgeprägt oder dezent im Hintergrund wirkend, stets fantastisch eingebunden ist und eine herrliche, intensive und komplexe Frucht entfaltet. Wer einmal diese Weine zu Hummer, einer Trüffelpastete, oder erst recht zu exotisch gewürzten Gerichten genießen durfte, wird nicht mehr darauf verzichten wollen. Wenn es denn genug gäbe..

Die Region

Loire

Südwestlich von Paris beginnt die Loire ihren langen Lauf, bis sie an den Gestaden der Bretagne bei Nantes in den Atlantischen Ozean mündet. Dabei durchquert sie nicht nur ein wildromantisches Landschaftspanorama, sondern auch zahlreiche, z.T. besonders bemerkenswerte Weinbauregionen. Am Start am Oberlauf liegen mit Sancerre und Pouilly Fumé zwei der besten Weißweinherkünfte Frankreichs. Mit duftig fruchtigen und rassig pikanten Weinen begann hier der Siegeszug des Sauvignon Blanc zu einer bedeutenden, internationalen Rebsorte.

Die Rebsorte

Chenin Blanc

Lange Zeit lag die Herkunft dieser Sorte im Dunkeln, nun aber vermuten Wissenschaftler eine direkte Abstammung von den Sorten Sauvignon Blanc und Gewürztraminer. An der Loire soll sie bereits im 4. Jahrhundert nach Christus aufgetaucht sein. Die besten Ergebnisse bringt der Chenin Blanc auf Kalk und Tuffsteinböden, dies allerdings in einem direkten Bezug zum Ertrag. Je niedriger dieser ausfällt, desto besser werden die Weine. Zumeist wird der Chenin Blanc zu einem fruchtigen, jung zu trinkenden Wein verarbeitet, der sich durch Citrus-und Birnenaromen auszeichnet. An der Loire und in Südafrika erzeugen aber manche Winzer Weine, die in puncto Qualität und Entwicklungspotenzial an die großen, weißen Burgunder heranreichen. An der Loire findet man auch Weine im halbtrockenen wie im edelsüßen Bereich, auch ist der Chenin Blanc ein wichtiger Bestandteil der Schaumweinerzeugung an der Loire, den berühmten Crémants de Loire.