2012

Domaine Laroche Les Fourchaumes Vieilles Vignes

Chablis 1er Cru AC, Magnum
statt 89,00 €
59,00
pro Flasche (1.5l), 39,33 €/L
Über das Produkt
Mit Ausnahme-Chablis wie diesem zeigt die Domaine Laroche einmal mehr, warum sie seit Jahrzehnten zum »Primus inter Pares« im exklusiven Chablis gehört. Eine der legendären Visitenkarten der Domaine ist der spektakuläre 1er Cru »Les Fourchaumes« von alten Reben. Kristallklar, rassig, mineralisch kühl und sehr komplex. Lupenrein und authentisch.

Auszeichnungen für diesen Wein (10)

Auszeichnung

91 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2015

Autor: Tesdorpf

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Carl Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Carl-Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

91 / 100

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

100-96 Punkte: klassisch, großer Wein

95-90 Punkte: außergewöhnlich, Wein mit hohem Charakter und Stil

89-85 Punkte: sehr guter Wein, Wein mit speziellen Qualitäten

84-80 Punkte: gut, solider Wein, ordentlich gemacht

79- 75 Punkte: mittelmäßig, möglicherweise mit kleinen Fehlern behaftet

Unter 75 Punkte: nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Wine Spectator

Der »Wine Spectator« gehört neben dem »Wine Advocate« und dem »Decanter« zu den wichtigsten Publikationen der internationalen Weinwelt. Das Magazin wurde 1976 von Bob Morrisey gegründet und vermochte namhafte Weinexperten wie etwa James Suckling, der für den Wine Spectator bis 2010 schrieb und urteilte, über einen langen Zeitraum an sich zu binden.

Jede Ausgabe enthält Berichte, Weinbeschreibungen und Wineratings von 400 bis zu 1.000 Weinen. Darüber hinaus implementierte das Magazin einen Restaurant Award und war 1986 an der Organsation der Wiederauflage des legendären »Judgement of Paris« beteiligt.

Ebenso legendär ist das jährliche Tasting »Wine Experience«, eine Verkostungsveranstaltung mit Verkostungen, Präsentationen, Weinseminaren und Winemaker-Dinners in New York. 2017 kamen 5.000 Besucher um 256 Weine zu verkosten.

Zusätzlich zu den Bewertungen und Beurteilungen der Weine - »Highly recommended« - gibt es auch noch eine Kategorie »Best Value for Money«. Zum Jahresende gibt es zudem noch eine »Top 100« des Jahres.

Der Wine Spectator unterhält auch eine Stiftung um die Schulung in Sachen Wein, Speisen und Genuss zu fördern. 

Auszeichnung

92 / 100

für den Jahrgang 2015

Jahrgangsbewertung im Chablis

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

92 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2012

Autor: Tesdorpf

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Carl Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Carl-Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

94 / 100

für den Jahrgang 2012

Erklärung Skala

100-98 Punkte: absolute Spitzenqualität 

97-94 Punkte: überragend, absolut empfehlenswert

93-90 Punkte: ausgezeichnete Qualität

89-87 Punkte: sehr gute und empfehlenswerte Qualität

86-83 Punkte: gute Qualität, alltagstauglich

82-80 Punkte: sauberer, unkomplizierter Wein 

Ausgezeichnet von

Wine Enthusiast

Das Magazin »The Wine Enthusiast« ging als eigenständiges Magazin 1988 aus der 1979 gegründeten »Wine Enthusiast Companies« hervor. Das 14 Mal im Jahr erscheinende Magazin zählt heute mit ca. 800.000 Lesern weltweit neben dem »Wine Spectator« und dem »Wine Advocate« zu den meistgelesenen Fachpublikationen zum Thema Wein überhaupt. 

Das immer noch in Valhalla, USA, ansässige Magazin behandelt in erster Linie die Themen Wein und Spirituosen, aber auch andere Aspekte des Genusses und Lifestyles wie Essen, Restaurants oder auch Reisen. 

Daneben veranstaltet das Magazin auch Verkostungen, Events für Händler und Journalisten. Die Verkostungen und Bewertungen werden von namhaften Weinfachleuten vorgenommen. So ist eine enorme Weindatenbank voller Beschreibungen und Bewertungen mit weit über 100.000 Einträgen entstanden. Darüber hinaus vergibt der Wine Enthusiast Awards auf seinen »Wine Star Awards«.

Mit Spannung erwartet wird auch die Jahresbestenliste »Top 100«, die die besten und auffälligsten Weine des Jahres enthalten soll. Hier geht es allerdings nicht ausschließlich um Punkte, sondern auch um die Bewertung in Relation zum Preis. Insofern kann auch ein Wein mit 94 Punkten deutlich vor einem Wein mit 97 oder 98 Punkten liegen. Auch eine Liste »Best Buys« wird regelmäßig veröffentlicht.

Ansonsten bewertet der Wine Enthusiast nach dem gängigen 100 Punkte System, bespricht allerdings in seinen Ausgaben nur Weine ab 80 Punkten.

Auszeichnung

91 / 100

für den Jahrgang 2012

Autor: Antonio Galloni

Erklärung Skala

100-96 Punkte: außergewöhnlich, Weltklasse

95-90 Punkte: ganz hervorragend

89-85 Punkte: sehr gut, Tendenz in Richtung ausgezeichnet, sollte man kennenlernen

84-80 Punkte: durchschnittlich, ordentlich, gut, sauber

79-75 Punkte: unterdurchschnittlich, möglicherweise mit einem Mangel behaftet

unter 75 Punkte: unsauber, nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Vinous

Der als Sohn eines Italieners und einer Amerikanerin in Caracas geborene Antonio Galloni zählt mit seinem Portal »Vinous« zu den einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei zeigte sein beruflicher Weg zunächst in eine ganz andere Richtung, denn er studierte am Boston‘s Berklee College of Music Jazz Komposition und Gitarre. 

Ein Job bei Putnam Investment führte ihn nach Italien, wo er einen inniglichen Kontakt mit den Weinen des Landes schloss. Ab 2004 gab er den »Piedmont Report« heraus, der sich den Weinen des Piemont widmete. Dadurch wurde Robert Parker auf ihn aufmerksam, der ihn 2006 für das Verkostungsteam seines »Wine Advocate« engagierte. In der Folgezeit wurde er zum führenden Kritiker des Magazins.

2013 dann trennten sich die Wege von Robert Parker und Antonio Galloni und er eröffnete das Portal »Vinous«, heute die wohl erfolgreichste Publikation zum Thema Wein. 2014 verschmolz Stephen Tanzer mit seiner Zeitschrift »The International Wine Cellar« mit dem Portal und wurde Chefredakteur unter dem CEO Antonio Galloni. Vinous hat heute Abonnenten in über 80 Ländern und gilt als vollständig unabhängig. Alle notwendigen Ausgaben werden vom Portal selbst finanziert.

Neben Italien gilt Antonio Galloni als großer Spezialist für Champagner, und die Regionen Chablis, Burgund und Kalifornien. Er, sowie überhaupt »Vinous«, bewerten die Weine nach dem 100 Punkte-System.

Auszeichnung

92 / 100

für den Jahrgang 2012

Erklärung Skala

100-96 Punkte: außergewöhnlich, Weltklasse

95-90 Punkte: ganz hervorragend

89-85 Punkte: sehr gut, Tendenz in Richtung ausgezeichnet, sollte man kennenlernen

84-80 Punkte: durchschnittlich, ordentlich, gut, sauber

79-75 Punkte: unterdurchschnittlich, möglicherweise mit einem Mangel behaftet

unter 75 Punkte: unsauber, nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Tanzer

Stephen Tanzer gilt als einer der einflussreichsten Weinkritiker Amerikas, dessen z.T. recht kritischen Ansichten viel Gewicht beigemessen wird. Er gründete 1985 die Zeitschrift »The International Wine Cellar«, für die er bis 2014 aktiv war. Diese Zeitschrift wurde in ganz Amerika und rund 30 weiteren Ländern gelesen und sogar ins Französische und Japanische übersetzt.

2014 fusionierte The International Wine Cellar mit Antonio Gallonis Portal »Vinous« und Stephen Tanzer wurde Chefredakteur, eine Profession, die er bis heute ausübt.

Nebenbei veröffentlicht Stephen Tanzer »The Wineaccess Buyer‘s Guide« in dem er die seiner Ansicht nach besten Weine der Welt empfiehlt. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen und Beiträge für »Food & Wine Magazine« sowie »Forbes«.

Stephen Tanzer gilt als großer Kenner und Spezialist für die Länder und Regionen Bordeaux, Burgund, Kalifornien, Washington State, Südafrika und Neuseeland. Weine bewertet er nach dem 100 Punkte System, das er aber im Gegensatz zu Robert Parker eher defensiv auslegt.

Auszeichnung

92 / 100

für den Jahrgang 2012

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

Gold

für den Jahrgang 2012

Erklärung Skala

Bewertet werden die Weine von den Jurys nach dem gängigen 100 Punkte-System, aus denen ein Durchschnittswert errechnet wird.  Dieser findet eine Zuordnung in 3 Qualitätskategorien, die mit den zu vergebenden Medaillen korrespondieren. Dabei entsprechen:

mindestens 95 Punkte: Große Goldmedaille

mindestens 90 Punkte: Goldmedaille

mindestens 85 Punkte: Silbermedaille

Da allerdings nur max. 40% der angestellten Weine eine Medaille erhalten dürfen, kann sich der Durchschnitt pro Kategorie erhöhen, wenn viele Weine im Bereich einer der Medaillen liegen.

Ausgezeichnet von

Mundus Vini

Die »Mundus Vini« ist eine der größten und wichtigsten Verkostungsveranstaltungen der Welt und fand erstmals 2001 statt. Seitdem hat sich die Anzahl der angestellten Weine von Jahr zu Jahr erheblich gesteigert. Für diese Veranstaltung wurde seitens des »Meininger Verlags« in Neustadt an der Weinstraße eigens eine Organisationsgesellschaft gegründet.

Die Mundus Vini fand zunächst einmal pro Jahr im August im Saalbau in Neustadt statt, seit 2014 gibt es eine weitere Mundus Vini im Februar am gleichen Ort. Darüber hinaus hat die Mundus Vini in der »Mundus Vini Biofach« einen Ableger gefunden, der sich ausschließlich um Weine aus biologischem oder biodynamischem Weinbau beschäftigt.

Rechnet man die Anstellungen beider Mundus Vini zusammen, so werden heute pro Jahr ca. 11.000 Weine angestellt. Angestellt werden können Weine aus allen Weinbauregionen der Welt unabhängig von ihrer Qualitätsstufe, also auch aus eher »exotischen« Weinbauländern wie Zypern, Georgien oder Brasilien. 

Verkostet werden die Weine pro Veranstaltung von ca. 140 Weinfachleuten aus aller Welt in Gruppen zu 5 bis 7 Verkostern. Diese bewerten die Weine nach dem gängigen 100 Punkte-System.

Allerdings werden nicht die Punkte veröffentlicht, diese münden vielmehr in Medaillen, die vergeben werden. Diese werden übrigens ausschließlich für die Partie vergeben, der der Wein zur Anstellung entnommen wurde und gilt also nicht zwangsläufig für die gesamte Ernte eines bestimmten Weines.

Auszeichnung

für den Jahrgang 2012

Bester französischer Weisswein Meininger 2015

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Ausgezeichnet von

Meininger

Der Meininger Verlag wurde 1903 in Neustadt an der Weinstraße von Daniel Meininger gegründet. In der Folgezeit bis heute hat sich der Verlag zum wichtigsten Fachverlag für Weinpublikationen entwickelt. Heute wird der Verlag von den Nachfahren Andrea Meininger-Apfel, Christoph Meininger und Peter Meininger geleitet. 

Der Verlag hat sich von der Gründung an dem Thema Wein verschrieben. Heute erscheinen zahlreiche Zeitschriften, die die unterschiedlichen Facetten des Weines und seiner Erzeugung sowie seines Konsums beleuchten. Auch den mittlerweile in ihrer Bedeutung wachsenden Themen wie Bier, Spirituosen oder Cocktails und Barkultur sind Fachpublikationen gewidmet. 

Darüber hinaus veranstaltet der Verlag zweimal jährlich mit dem Verkostungswettbewerb »Mundus Vini« eine der größten Fachverkostungen der Welt. 

Die vielleicht wichtigste Publikation ist die Zeitschrift »Weinwirtschaft«. Hier werden alle Aspekte der Produktion von Wein und des Handels mit Wein beleuchtet. Auch Trends in den einzelnen Ländern und Regionen werden eingehend unter die Lupe genommen. Für Winzer, Händler, Journalisten, Gastronomen oder Sommeliers stellt diese Publikation eine wichtige Informationsquelle dar.

Ein wichtiger Punkt in der Arbeit der Weinwirtschaft stellen Fachverkostungen zu wichtigen Themen wie Discount, Genossenschaften, Best of Riesling oder Deutscher Rotweinpreis dar. Geladen werden zu diesen Verkostungen nur ausgewiesene Fachleute wie Winzer, Weinprüfer, Sommeliers oder Weinakademiker. Bewertet werden die Weine entweder nach dem 20 Punkte System oder nach dem 100 Punkte System. 

Steckbrief

  • Artikelnummer 784686
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Weißwein
  • Jahrgang 2012
  • Anbauregion Burgund
  • Anbaugebiet Chablis
  • g.U./ g.g.A Chablis
  • Rebsorten 100% Chardonnay
  • Trinktemperatur 10 °C
  • Alkoholgehalt 13 % Vol.
  • Restsüße 1,3 g/L
  • Säuregehalt 5,94 g/L
  • Lagerpotential 2025
  • Verschluss Drehverschluss
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Anschrift Hersteller / Abfüller Domaine Laroche, F-Chablis
  • Land Frankreich
  • Füllmenge 1,5 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Was ist eine Subskription

Subskription

Die Subskription von Bordeaux-Weinen hat unter Kennern dieser legendären Gewächse eine lange Tradition. Nur durch Nutzung dieses Vorkaufsangebots können Sie sichergehen, so rare und gesuchte Gewächse wie Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und viele andere überhaupt zu erhalten. Außerdem können Sie sich nur auf diesem Weg die günstigen Primeur-Preise sichern. Wir reservieren für unsere Kunden ein Kontingent des 2019er Bordeaux bis Mitte August 2020, doch viele der angebotenen Weine werden sehr schnell ausverkauft sein, also warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Bestellung.
Über den Winzer

Domaine Laroche

Die Geschichte der Domaine Laroche begann im Jahre 1850 und ist eng mit der Entwicklung von Chablis und seinen Weinbergen verbunden. Die Domaine Laroche erntet jeher alle Premier und Grand Crus ausschließlich per Hand zugunsten höchster Qualität. Heute gehört Domaine Laroche zu den besten Erzeugern feinster Chablis-Weine.

Über die Region

Chablis

Über Terroir reden viele, aber wenn ein Wein in jeder Hinsicht das Abbild von Boden und Klima, eben Terroir in Vollendung, liefert, dann ist das die kleine, aber berühmte Region Chablis im äußersten Norden des Burgunds. Das kühle nördliche Klima schafft in engster Verbindung mit dem legendären Kalkboden aus Kimmeridge-Kalk einen unverwechselbaren Weinstil, elegant, finessenreich, kristallklar und mineralisch, der schlichtweg nicht kopierbar ist, obwohl es viele immer wieder versucht haben. Zwei Faktoren sind es, die den unverwechselbaren Charakter des Chablis bestimmen. Zum einen das kühle Klima im äußersten Norden von Burgund, zum anderen der einzigartige Kalkboden aus Kimmeridge-Kalk, den es in dieser Form nur in Chablis und Teilen der Champagne gibt. Entstanden ist dieser Untergrund, der an vielen Stellen in Chablis, im Besonderen auf den 1er Cru-Lagen, vor Hundertausenden von Jahren, als das Pariser Becken noch vom Meer bedeckt war. Die damals im Meer in Unmengen vorhandenen Kleinstlebewesen sanken zu Boden und »verkalkten« regelrecht in der Folgezeit, so dass sich peu à peu diese massive Kalkschicht bilden konnte. Dieser Kimmeridge-Kalk verleiht den Weinen aus Chablis eine einzigartige aromatische und mineralische Textur, wie man sie in keinem anderen Wein auf dieser Welt findet. Neben den herbfrischen und kristallinen Aromen von Zitrus, Limette und Grapefruit entdeckt man im Chablis, kühle, steinige und rauchige Noten, die mitunter sogar an Feuerstein erinnern können. Dieser unverwechselbare Charakter macht den Chablis zu einem der beliebtesten Weine der Top-Gastronomie, denn er passt perfekt zu Meeresfrüchten wie Austern, Muscheln oder Krustentieren. Die Vielfalt des Chablis zeigt sich besonders in den Premier Cru Lagen. Das Besondere an der Lage »Côte de Léchet« beispielsweise ist die Ausrichtung gen Südost. Im Gegensatz zu den meisten anderen Premier Cru Lagen wird damit die Morgensonne perfekt eingefangen, wohin gehen die starke Nachmittagssonne fast vermieden wird. Die Weine der Lage Côte de Léchet zeichnen sich daher durch eine unglaubliche Eleganz und Filigranität aus und wirken nie überladen oder »fett«. Schon die Mönche des Mittelalters wussten über die besonderen Vorzüge dieser Lage und ernteten bereits derart gute Weine, dass sie dieses kleine Teilstück des Hangs »Léchet« nannten, abgeleitet vom französischen Wort »lécher«, »sich die Finger nach etwas lecken«.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Sie ist gleichzeitig eine der edelsten und vielseitigsten Rebsorten der Welt. Ursprünglich stammt sie aus dem französischen Burgund, wo einige der größten Chardonnay der Welt entstehen, doch auch in der Champagne ist sie die wichtigste, stilbildende Sorte. Doch auch im restlichen Europa und in Übersee – insbesondere Kalifornien – ist sie überaus präsent. Charakter und Geschmack werden maßgeblich vom Bodentyp, dem Klima und der Art des Ausbaus geprägt. Von mineralisch bis fruchtig, von trocken bis edelsüß, von jung und pur bis zum vollen, lagerfähigen, im Barrique ausgebauten Wein: stilistisch ist fast alles möglich.