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Olivier Leflaive – eine Legende

Vielleicht muss man erst einen zünftigen Familienzwist durchlaufen, um derart gestählt zu wahrer Größe aufzulaufen. So könnte man die bewegte und wendungsreiche Lebensgeschichte von Olivier Leflaive beschreiben. Er ist der Spross einer Familie, ansässig in Puligny-Montrachet, deren Wurzeln im burgundischen Weinbau mindestens und gesichert bis in das Jahr 1717 zurückreichen. Über die Jahrhunderte hinweg war die Familie an der Entwicklung des Burgund zu heutigem Ansehen und Größe maßgeblich beteiligt und hat französische Weingeschichte geschrieben.

1982 übernahm Olivier Leflaive die Verantwortung in der Domaine Leflaive, gründete aber daneben unter seinem Namen das Handelshaus Leflaive, das selbst Wein erzeugte. Und was für welche, denn nicht wenige wurden von Kritikern höher bewertet als jene der Domaine. So kam es, wie es wohl kommen musste, es kam zu einem handfesten Familienkrach, der zum Ausscheiden von Olivier Leflaive aus dem Familienunternehmen führte. Fortan kümmerte er sich nur noch um seine eigenen Weine unter seinem Namen, die sich in der Folgezeit zu wahren Kritikerlieblingen entwickelten; sie werden bis heute von der Fachwelt und Burgunderliebhabern geradezu euphorisch gefeiert. Olivier Leflaive ist eine der großen Winzerpersönlichkeiten Frankreichs und wird in Burgund ob seiner großen Leistungen hochgeachtet und verehrt.

Sterne-Restaurants in Frankreich – aber auch außerhalb – können auf die Weine von Olivier Leflaive nicht verzichten. Dabei ist er selbst aber auf dem Boden geblieben, noch heute sieht man ihn täglich durch Puligny-Montrachet spazieren, stets mit einem Blick auf einige seiner berühmten Lagen von seinen 17 Hektar Weinbergbesitz.

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Der Spitzenjahrgang 2018

Wer könnte den langen und warmen Sommer 2018 je vergessen? Aber was für die einen für pure Freude sorgt, muss für den Wein nicht zwangsläufig gut sein, denn gerade was Weißweine betrifft, kann ein langer und warmer Witterungsverlauf für gepflegte Langeweile sorgen. Dies war glücklicherweise in Burgund nicht der Fall, im Gegenteil, selten konnte man so gesunde und reife Trauben in den Keller bringen, selten konnte man so spannende, vielschichtige und einfach wunderschöne Weine daraus hervorzaubern.

Das Geheimnis liegt wohl in dem regnerischen und nassen Frühjahr, das dem Boden einen ausreichenden Wasservorrat bescherte. So konnten die Reben den Sommer bestens überstehen, waren gut versorgt und gerieten nie in Stress. Lediglich der eine oder andere Hagelschauer sorgte hier und da für eine Reduktion der Erntemenge. Der lange, warme und trockene Herbst förderte die Reife und ließ die Winzer ohne Angst vor Fäulnis in Ruhe die Ernte einfahren und sorgsame Selektionen vornehmen.

So zählen die Weine des Jahrgang 2018 mit zum Besten, was in diesem Jahrhundert hervorgebracht werden konnte. Die Nachfrage nach diesen Schönheiten ist immens, die besten Weine dürften daher rasch vergriffen sein, werden ihre glücklichen Besitzer aber über viele Jahre hinweg große Genussfreuden bereiten.

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