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F.X. PICHLER

Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1971, als Franz Xaver Pichler in vierter Generation das Weingut übernahm. Damals ein bescheidenes 3 Hektar Gut in Dürnstein, fünf Jahrzehnte später nennt das Gut 20 Hektar in den besten Lagen der Wachau sein Eigen und seine Weine sind weltweit gesuchte und gefeierte Ikonen. Inzwischen hat sein Sohn Lucas die Verantwortung übernommen und führt das Lebenswerk seines berühmten Vaters mit derselben Leidenschaft und Disziplin weiter. Pichlers Weine zählen in jeder Qualitätsstufe zu den Besten der Besten, vom eleganten Federspiel über die grandiosen Smaragde bis hin zu den extrem raren Weinmonumenten »M« und »Unendlich«.

ROBERT PARKER JR. ÜBER F.X. PICHLER

»F.X. Pichler is the Château Latour, Domaine de la Romanée-Conti, Zind-Humbrecht, Sandrone and Helen Turley of the Wachau«

F.X. PICHLER IM WANDEL DER ZEIT
Ein Kommentar von Marcel Ribis (Sommelier und Einkäufer für Österreich bei Tesdorpf)

F.X. Pichler: Weltweit steht dieser Name auf Weinkarten für etwas, was alle Weingüter der Kategorie »Weltklasse« gemeinsam haben, und zwar Beständigkeit. Doch was ist eigentlich Beständigkeit im Wein? Diese Frage kann man anhand der F.X. Pichler Weine leicht beantworten: Veränderung, ohne dabei seine Handschrift zu verlieren. Die Handschrift, das sind kräftige Weine mit einer dichten Struktur am Gaumen und ein langes Reifepotenzial. Sie sind in egal welchem Stadium der Trinkreife ein großer Genuss. Die Veränderung schmeckt man, wenn man die Weine von Franz Xaver, welcher den Betrieb 1971 übernahm und die seines Sohnes Lucas vergleicht, der 1996 in den Betrieb eingetreten ist. In den 70er und 80er Jahren war jeder Tag Gold wert, an dem später gelesen wurde. Damals war es kühler und man wollte reife Weine mit relativ viel Botrytis produzieren (Edelfäule, die u.a. bei späten Lesen entsteht, wie auch im Sauternes). Das Ergebnis waren vollkräftige Weine, die heute wie flüssiges Gold den Gaumen erfreuen. Mit dem Klimawandel ist die Reife heutzutage so gut wie kein Problem mehr. Die Weine können früher gelesen werden und so ist in den neueren Jahrgängen weniger bis gar keine Botrytis erkennbar. Sie haben einen schlankeren Körper, aber keinesfalls weniger Kraft. Weine aus einem Guss, von der Jugend an groß und mit fantastischer Länge.

Der außergewöhnliche Jahrgang 2019 ist das letzte Jahr, in dem wir »Smaragd« oder »Federspiel« auf den Weinen von F.X. Pichler lesen werden. Denn um die Zeit mitzugestalten, haben sich die Pichlers dazu entschlossen, das Korsett der »Vinea Wachau« abzulegen, um sich der Natur und ihren Veränderungen komplett zu widmen. Mein Besuch am Weingut und die Probe der Jungweine im Sommer 2020 hat mich darin bestärkt, diese Weine unseren Kunden bei Tesdorpf zu empfehlen. Ich wünsche Ihnen sehr viel Spaß mit dem Jahrgang 2019.

MARCELS RESTAURANT-TIPP

Für Ihren nächsten Besuch in der Wachau

Das legendäre »Landhaus Bacher« in Mautern mit einer eindrucksvollen Weinkarte ist quasi ein Muss beim Besuch der Wachau. Im Sommer lässt es sich draußen herrlich Mittag essen. Hier bekommen sie die klassische Österreichische Küche par excellence serviert. Neben dem spektakulären Degustationsmenü gibt es auch Schnitzerl und Co. Wer Innereien liebt, der sollte das »Gasthaus Jell« besuchen. Hier bekommen Sie Hirn und Nieren in Perfektion. Und nicht vergessen: hüpfen sie unbedingt auch zum »Schmidl« und probieren Sie die berühmten Wachauer Laberl.

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