»Auf ein Glas« mit Fausto Bulgarini

»Auf ein Glas« mit Fausto Bulgarini

In unserer Reihe »Auf ein Glas« stellen wir Ihnen in unserem Journal regelmäßig interessante Persönlichkeiten aus der Welt der Weine und Kulinarik vor. Heute kommt Fausto Bulgarini zu Wort:

Bitte stellen Sie sich zu Beginn kurz mit zwei Sätzen vor.

Mein Name ist Fausto Bulgarini. Ich hatte das Glück in einer Familie aufzuwachsen, die mir schon als Kind die Leidenschaft für die Erde und die Weinstöcke vermittelt hat.

Mein Weg zum Wein war…

Mein Großvater, Emilio Bulgarini, dessen Spitzname den Namen meines Rotweins Gerumì inspirierte, hat mir die Leidenschaft für den Weinbau vermittelt und mir gezeigt, wie wichtig unser Gebiet für den Anbau und die Erzeugung von Qualitätswein ist. Er war ein wirklicher Visionär.

Was trinken Sie, wenn Sie keinen Wein trinken?

Ich trinke nur Wein in geselligen Situationen. Wenn ich keinen Wein trinke, trinke ich gerne Wasser.

Mein erster Wein, an den ich mich erinnern kann, ist…

Der ersten Wein, an den ich mich erinnere, ist sicherlich der “Tocai italico”, eine Rebsorte, die heute nicht mehr so genannt werden kann, weil die nunmehr geschützte Ursprungsbezeichnung ausschließlich für den ungarischen Tocai verwendet werden darf. Es war der erste Wein, den wir produziert und abgefüllt haben.

Eines meiner Lieblingsessen ist … und dazu trinke ich am gerne…

Mein Lieblingsgericht ist Risotto mit Seeteufel, zu dem ein feiner Lugana gut passt.

Als Aperitif wähle ich immer…

Als aperitif wähle ich immer einen guten Sekt nach klassischer Methode, vielleicht vom Lugana. Die wichtigste Sache ist überhaupt die Gesellschaft.

Das Beste nach einer Weinverkostung ist…

Ein Spaziergang durch die Weinberge.

Mein schlimmster Weinmoment, an den ich mich erinnern kann…

Der schreckliche Hagel im Jahre 2000, ein wiederkehrender Alptraum.

Ich würde gerne ein Glas Wein trinken mit…

Albano, ein Sänger, den ich schätze und ein leidenschaftlicher Produzent von Weinen aus Apulien.

Mein letzter Schluck vor dem Jüngsten Gericht sollte..

Ein Glas Amarone vom 1964-Jahrgang.

Dinge, die ich aus alten Weinflaschen/-fässern gemacht habe…

Aus alten Barriques habe ich einen Kühlschrank für Wein konstruiert.

Etwas, das überhaupt nicht zum Wein passt…

Ein Essen, das absolut nicht zu Wein passt, ist Fenchel.

Das macht meine Wein Besonders:

Der Boden macht unseren Wein zu etwas Besonderem, weil er es ist, der ihm Mineralität und Geschmack verleiht.

Hier geht’s es zu den Weinen vom Weingut Bulgarini