»Auf ein Glas« mit Susanne Barillot

»Auf ein Glas« mit Susanne Barillot

In unserer Reihe »Auf ein Glas« stellen wir Ihnen interessante Persönlichkeiten aus der Welt der Weine und Kulinarik vor. Heute kommt unsere Susanne Barillot zu Wort. Sie ist Einkäuferin und Produktmanagerin bei Tesdorpf.

1. Bitte stellen Sie sich zu Beginn kurz mit zwei Sätzen vor… Mein Name ist Susanne Barillot, ich bin als Einkäuferin und Produktmanagerin bei der Carl Tesdorpf GmbH tätig und insgesamt seit 22 Jahren im Weinbusiness.

2. Mein Weg zum Wein war… der berufliche Einstieg in das Weinbusiness im Februar 1997.

3. Was trinken Sie, wenn Sie keinen Wein trinken? Mineralwasser, Kräutertee, gerne ab und an auch mal ein Bier.

4. Mein erster Wein, an den ich mich erinnern kann, ist… eine Riesling Spätlese von der Mosel, an der ich bei meiner Oma in Bayern als Kind mal nippen durfte.

5. Mein Lieblingsessen ist… und dazu trinke ich am liebsten… Ich liebe Confit de Canard, dazu ein kräftiger Rotwein aus der Sonne Südfrankreichs, c’est formidable!

6. Als Aperitif wähle ich immer… einen Pastis, wenn ich gerade in der Provence bin – oder aber etwas Prickelndes wie Crémant oder Champagner, wenn ich in der Heimat bin.

7. Das Beste nach einer Weinverkostung ist… am allerliebsten ein frischgezapftes Münchner-Spatenbräu.

 

8. Mein schlimmster Weinmoment war…als ich mit meinem Vater voller Erwartung einen von ihm geduldig jahrelang gelagerten Brunello di Montalcino öffnete und wir feststellen mussten, dass dieser seinen idealen Reifezeitpunkt lange überschritten hatte.

9. Mit diesem Menschen würde ich gerne mal einen Wein trinken: Der Mensch, mit dem ich das gerne einmal getan hätte, ist leider nicht mehr unter uns: Helmut Schmidt. Auch wenn er eher bekennender Whiskey- statt Wein-Trinker war und ich die steten Nikotinschwaden um ihn herum hätte ertragen müssen: Kein Politiker hat mich mehr beeindruckt und verdient mehr Anerkennung als er. Mir fällt niemand in unserer (welt-)politischen Landschaft ein, der ihm ansatzweise das Wasser reichen könnte.

10. Mein letzter Schluck vor dem Weltuntergang sollte … Den Weltuntergang möchte ich, wenn überhaupt, nur in der Provence erleben. Mit einem Glas kühlen Rosé in der Hand. Und die Grillen sollten dazu zirpen.

 

11. Das habe ich aus alten Weinflaschen/Weinfässern selber gebaut/gebastelt: Ich bin keine begnadete Bastlerin, aber ich habe zu Hause ein echtes Bollinger-Champagner-Rüttelpult dekorativ positioniert.

12. Das passt überhaupt nicht zu Wein: Menschen, die dessen Genuss überhaupt nicht zu schätzen wissen.

13. Das macht unsere Weine besonders: Er wird mit viel Freude, Motivation und Professionalität von tollen Menschen eingekauft.