Marqués de Murrieta

Marqués de Murrieta

Dem Mythos Wein erliegen immer wieder Menschen, wenn sie mit ihm einmal nachhaltig konfrontiert werden. So geschehen dem Grafen von Creixell, als er zu Beginn der 1980er-Jahre dem Charme der kargen Region, der Anmut und der Tradition des 1872 gegründeten Betriebes am Rande von Logroño begegnete.

Dem Mythos Wein erliegen immer wieder Menschen, wenn sie mit ihm einmal nachhaltig konfrontiert werden. So geschehen dem Grafen von Creixell, als er zu Beginn der 1980er-Jahre dem Charme der kargen Region, der Anmut und der Tradition des 1872 gegründeten Betriebes Marqués de Murrieta am Rande von Logroño begegnete. Er zog aus dem turbulenten Großstadtleben von Madrid in die Einsiedelei der Rioja und verschrieb sich der Produktion großer Weine. Noch immer werden die Trauben auf einer aus der Gründerzeit des Gutes stammenden Korbpresse verarbeitet, ein sehr zeitaufwendiges Verfahren.

Die Bodega selbst ist ein Schmuckstück, das so konstruiert wurde, dass Most und Wein für die verschiedenen Stufen der Weinbereitung auf natürliche Weise nur durch Schwerkraft bewegt werden. Kaum ein Erzeuger gönnt seinen Weinen so viel Zeit der Reife wie Marqués de Murrieta. Manch ein Wein schlummert in den Kellern für mehr als 10 Jahre, bevor er das Licht der Welt erblicken darf. Etwa der legendäre Castillo Ygay, den der renommierte britische Weinjournalist Hugh Johnson einmal als den »Mouton- Rothschild Spaniens« bezeichnete. Die Weine von Murrieta gelten als der Inbegriff feiner und traditionsreicher Rioja-Weine und der Graf von Creixell setzt alles daran, dass es so bleibt.