2013

La Jota Merlot

La Jota Vineyard
Howell Mountain, Napa Valley
89,00
pro Flasche (0.75l), 118,67 €/L
Über das Produkt
Schon für den 2012er Cabernet bescheinigte Robert Parker einen »amazing Job«. Das muss Chris für den 2013er Merlot hoch motiviert haben, denn hier ist ihm de facto einer der besten Merlots der Welt gelungen. Da strömen dichte Noten von Mokka, Karamell, PFlaumen und asiatische Gewürze aus dem Glas, jeder Schluck umarmt den Gaumen, der Nachhall will nicht enden. Wow, ein Merlot der Superlative.

Auszeichnungen für diesen Wein (3)

Auszeichnung

92 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2013

Autor: Tesdorpf

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Carl Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Carl-Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

94 / 100

für den Jahrgang 2013

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

91 / 100

für den Jahrgang 2013

Erklärung Skala

100-96 Punkte: außergewöhnlich, Weltklasse

95-90 Punkte: ganz hervorragend

89-85 Punkte: sehr gut, Tendenz in Richtung ausgezeichnet, sollte man kennenlernen

84-80 Punkte: durchschnittlich, ordentlich, gut, sauber

79-75 Punkte: unterdurchschnittlich, möglicherweise mit einem Mangel behaftet

unter 75 Punkte: unsauber, nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Antonio Galloni

Der als Sohn eines Italieners und einer Amerikanerin in Caracas geborene Antonio Galloni zählt mit seinem Portal »Vinous« zu den einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei zeigte sein beruflicher Weg zunächst in eine ganz andere Richtung, denn er studierte am Boston‘s Berklee College of Music Jazz Komposition und Gitarre. 

Ein Job bei Putnam Investment führte ihn nach Italien, wo er einen inniglichen Kontakt mit den Weinen des Landes schloss. Ab 2004 gab er den »Piedmont Report« heraus, der sich den Weinen des Piemont widmete. Dadurch wurde Robert Parker auf ihn aufmerksam, der ihn 2006 für das Verkostungsteam seines »Wine Advocate« engagierte. In der Folgezeit wurde er zum führenden Kritiker des Magazins.

2013 dann trennten sich die Wege von Robert Parker und Antonio Galloni und er eröffnete das Portal »Vinous«, heute die wohl erfolgreichste Publikation zum Thema Wein. 2014 verschmolz Stephen Tanzer mit seiner Zeitschrift »The International Wine Cellar« mit dem Portal und wurde Chefredakteur unter dem CEO Antonio Galloni. Vinous hat heute Abonnenten in über 80 Ländern und gilt als vollständig unabhängig. Alle notwendigen Ausgaben werden vom Portal selbst finanziert.

Neben Italien gilt Antonio Galloni als großer Spezialist für Champagner, und die Regionen Chablis, Burgund und Kalifornien. Er, sowie überhaupt »Vinous«, bewerten die Weine nach dem 100 Punkte-System.

Steckbrief

  • Artikelnummer 549267
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Rotwein
  • Jahrgang 2013
  • Anbauregion Kalifornien
  • Anbaugebiet Howell Mountain
  • g.U./ g.g.A Napa Valley
  • Rebsorten 91% Merlot
    5% Cabernet Sauvignon
    4% Petit Verdot
  • Trinktemperatur 18 °C
  • Alkoholgehalt 15 % Vol.
  • Säuregehalt 6,1 g/L
  • Lagerpotential 2040
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Anschrift Hersteller / Abfüller Jackson Family Wines, 425 Aviation Blvd, Santa Rosa, 95403 USA / Jackson Wine Estates International Ltd, The Malting Tower, Grand Canal Quay, Dublin D02, Ireland
  • Land USA
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Was ist eine Subskription

Subskription

Die Subskription von Bordeaux-Weinen hat unter Kennern dieser legendären Gewächse eine lange Tradition. Nur durch Nutzung dieses Vorkaufsangebots können Sie sichergehen, so rare und gesuchte Gewächse wie Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und viele andere überhaupt zu erhalten. Außerdem können Sie sich nur auf diesem Weg die günstigen Primeur-Preise sichern. Wir reservieren für unsere Kunden ein Kontingent des 2019er Bordeaux bis Mitte August 2020, doch viele der angebotenen Weine werden sehr schnell ausverkauft sein, also warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Bestellung.
Über den Winzer

La Jota Vineyard

Geschäftiges, ja hektisches Treiben ist in das Napa Valley eingezogen, seitdem die Weine Kaliforniens auf der ganzen Welt zu den begehrtesten zu zählen sind und Ströme von Touristen die bekannten Weinpfade bewandern. Hier oben, in den Howell Montain in der Nähe von St. Helena ist hiervon jedoch noch nicht sehr viel zu spüren, Joan und Bill Smith von LA JOTA gehen gelassen der Arbeit in ihrem feinen und kleinen Weingut nach und nehmen sich viel Zeit für ihre Weine, Geduld ist die vornehmliche Regel. Der kleine exklusive Kreis auf dieser Welt, der in den Genuss der gerade einmal knapp 60.000 Flaschen umfassenden Jahresproduktion von LA JOTA kommt, dankt es ihnen mit steter Treue, wissen sie doch, dass sie zu den Bevorzugten gehören, die einige der größten Gewächse des Napa Valley genießen dürfen, die dort gehegt und gepflegt werden. Für die wenigen »Insider«, die über dieses Schmuckstück von Napa Bescheid wissen, ist La Jota allemal eine Pilgerfahrt hinauf in die Berge wert. Mindestens 32 Monate lagern die großartigen Cabernets in Fass und Flasche in einem 1898 gebauten alten Steinkeller, vorher wird der Jahrgang nicht freigegeben, wenngleich er schon verkauft ist, während er noch reift. Wer dann einige der wenigen Flaschen zugeteilt bekommen hat, sollte sie gleich für einige Zeit in seinem Keller verschließen, Howell Montain Cabernet und die legendäre Anniversary Release benötigen weitere Jahre zur vollen Entfaltung, denn sie besitzen ein ganz beträchtliches Entwicklungs- und Lagerpotential, mehr als fast jeder andere Cabernet Kaliforniens. Auch hier Bedarf es also der Geduld, wer diese aber aufzubringen bereit ist, der wird sich reich und göttlich entlohnt fühlen. Sicher wird es sich um einen stillen Genießer handeln, der diese Schätze nur mit wenigen Eingeweihten zu teilen bereit sein wird, denn spricht sich die Legende erst einmal herum, werden die Zuteilungen noch knapper ausfallen. In dem Maße bekannt und berühmt, um sozusagen in aller Munde zu sein, wird LA JOTA wohl kaum werden, zu klein ist die Menge für den Weltmarkt. Daran wird sich auch nichts ändern, denn seit Robert Parker in seinem WINE BUYERS GUIDE die Winery als »outstanding« bezeichnete, wird es von diesen Ausnahmegewächsen erst recht nie genug geben....

Über die Region

Kalifornien

Weinbau in Kalifornien ist keine Erfindung der Neuzeit, tatsächlich pflanzten bereits Franziskaner-Missionare um 1770 herum die dersten Reben. Mit dem Großen Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte auch der Weinbau in Kalifornien einen enormen Aufschwung, der allerdings von der berühmten Prohibition gestoppt wurde. Das „neue Kalifornien beginnt in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts vor allen Dingen mit einem großen und legendären Namen: Robert Mondavi. In seinem Sog entwickelten viele Erzeuger ein derart kompromissloses Qualitätsbewusstsein, dass sich in den etablierten Regionen der Alten Welt wie Bordeaux oder Burgund Unruhe ausbreitete. Kalifornien hat speziell für Rebsorten wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Zinfandel ein perfektes Klima. Das Wechselspiel von pazifischen Kaltluftströmen und Warmluft aus dem Landesinneren verleiht den Weinen eine enorme Komplexität und Konzentration bei gleichzeitiger hher Finesse und Eleganz. Im Verbund mit dem außerordentlichen Qualitätsstreben der Winzer entstehen so Weine, die seit vielen Jahren, ob im Decanter, im Winespectator oder im Wine Advocatem zu den höcht bewertesten der Welt gehören.

Über die Rebsorte

Merlot

Die alte Sorte Merlot wurde nach der Amsel (Merle) benannt, die Trauben dieser Rebsorte gern nascht. Seit Jahrhunderten gehört sie zu den wichtigsten Rebsorten des Bordelais.

Von dort trat sie ihren Siegeszug um die ganze Welt an. Sie ist die in Frankreich am häufigsten angebaute Sorte und darüber hinaus sehr geschätzt im Norden Italiens und in Südamerika, wo sie übrigens lange mit der Carmenére verwechselt wurde. Der Merlot reift früh und bringt fruchtige, körperreiche Weine hervor. Mit dem Cabernet Sauvignon bildet er eine kongeniale Allianz – er bringt zusätzliche Frucht und mildert die teils harschen Gerbstoffe des jungen Cabernet deutlich ab.