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Jetzt, wo die Tage kürzer, die Abende dafür umso länger werden, kommt wieder die Zeit für gemeinsame Stunden mit der Familie oder mit Freunden, die Zeit für gute Gespräche oder auch für eine interessante Lektüre und damit auch die Zeit, um edle Weine zu genießen. Dieses kleine Kompendium enthält eine Selektion sehr hochwertiger Weine, die mit ihrem Reichtum an Facetten durch die Farbenpracht des Herbstes geleiten. Wir haben für Sie faszinierende Winzer- und Wein-Neuheiten zusammengestellt, etwa die noble Champagner-Boutique-Winery Chartogne-Taillet oder den neuen Star des Burgund – Georges Noellat.

Domaine Melanie Pfister


Das Elsass gehört zu den schönsten Weinbauregionen Europas, hier ist die Heimat bemerkenswertester Weißweine, und doch ist die Region immer noch unterbewertet. Das muss sich ändern – beispielsweise mit den exzellenten Weinen von Melanie Pfister. Bereits in der achten Generation erzeugt sie hier im gut 240 Jahre alten Gutshaus vor allen Dingen herausragende Rieslinge, aber natürlich pflegt sie auch die anderen elsässischen Rebsorten wie Muscat, Pinot Gris oder Gewürztraminer. Dabei handelt es sich um eine Boutique-Winery, denn mit gerade einmal zehn Hektar ist das Weingut ausgesprochen klein. Dafür bewahrt man die Übersicht über die Qualität. Und seit diesem Jahr ist auch die Umstellung auf biodynamischen Weinbau komplett abgeschlossen. Die Weine dieser kleinen, exklusiven Domäne sollte man auf jeden Fall kennenlernen, es lohnt sich.


Chartogne-Taillet

Die Abtei von Saint Thierry hat bereits im 9. Jahrhundert damit begonnen, die Gegend um Merfy gemeinsam mit lokalen Bauern zu kategorisieren und kleine Reb-Parzellen mit besonderen geologischen Eigenschaften zu benennen. Was für ein Erbe, denn genau diese Lagen existieren heute noch und sind in der Hand der Familie Taillet. Kein Wunder, denn die Spuren der Familie Taillet reichen bis ins Jahr 1490 zurück, mit Nicolas Taillet einem kleinen Weinbauern. Diese Familie ist wie keine andere mit der Champagne verwurzelt. So sagt Alexandre über sich und seinen Betrieb: »Unsere Arbeit wird von unseren Beobachtungen und unseren Sinnen geleitet. Jede Geste wird von einer Bitte der Pflanzen, der Reben und unserer Umwelt geleitet. Wir sind zum Savoir-faire der Winzer aus längst vergangenen Zeiten zurückgekehrt, als der Mensch mit Chemie und Maschinen keinen Schaden anrichten konnte. Wir arbeiten von Hand oder mit Hilfe unserer Pferde auf den Feldern. Und so schmecken die Weine auch.«


Domaine Georges Noëllat

Wenn es einen großen Geheimtipp gibt, der unter Burgunderfreunden wie unter vorgehaltener Hand weitergegeben wird, dann ist es die Domaine Georges Noëllat. Vor Jahren noch unbekannt, hat die kleine Domäne seit der Übernahme des jungen Maxime Cheurlin einen geradezu dramatischen Aufstieg. Und die Kritiker schreiben sich bewundernd die Finger wund. Auf beste Lagen an der Cotes de Nuits und in Vosne-Romanée kann er zurückgreifen, aber er hat zugleich auch seine Philosophie des Weinmachens konsequent in die Tat umgesetzt. Und die lautet: Sich aus dem Prozess des Weinmachens weitgehend zurückzuziehen und nur dort einzugreifen, wo es schlichtweg unumgänglich ist. Das setzt beste Reben und geringe Erträge voraus – und genau darüber verfügt er. Keine Frage, man muss diese Domäne im Auge behalten, ein Geheimtipp bleibt die nicht.

Castello di Ama

Castello di Ama zählt zu Recht zu den Ikonen des Chianti Classico. Niemand war in den letzten 30 Jahren so innovativ was die Entwicklung, den Ausbau und die grandiose Qualitätssteigerung des Chianti betrifft. Die kompromisslose Regie des Önologen Marco Pallanti führt zu so herrlichen Weinen wie dem Chianti Classico Ama, der überragenden, vielschichtigen Riserva Montebuoni und der großartigen Gran Selezione San Lorenzo. Dieses Können hat ihm immerhin schon einmal den begehrten Titel »Winemaker of the Year« eingebracht und seine Weine genießen unter Kritikern den Ruf großer Authentizität und Originalität.


Schloss Gobelsburg

Schloss Gobelsburg ist eine Institution des österreichischen Weinbaus und eines der ältesten Weingüter Europas. Heute als Schloss geführt war es früher ein Zisterzienser-Kloster, dessen Mönche bereits 1171 Weingärten am legendären Heiligenstein wie am Gaisberg bewirtschafteten. Diese Mönche entstammten übrigens dem Orden der Zisterzienser, die ihren Ursprung in Burgund haben. Sie brachten ein fundamentales Wissen über den Weinbau mit. Heute ist das ehemalige Kloster mit seiner einzigartigen 850-jährigen Geschichte ein Weltkulturerbe und wird von dem begnadeten Weinmacher und Terroir-Spezialisten Michael Moosbrugger geleitet, der es zu einem der besten Weingüter Österreichs entwickelte. Das Fachmagazin Wine & Spirits zählte das Weingut 2019 mit Recht zu den 100 besten Weingütern der Welt. Es ist ein Aushängeschild der österreichischen Weinkultur.


Graham´s 

Portugals berühmter Wein entstand vor hunderten von Jahren, als die Engländer entdeckten, dass der Wein des Landes den Transport per Segelschiffe über den Ozean durch die Zugabe von Alkohol während der Gärung des Weines weitaus besser überstanden und am Zielort auch weitaus besser schmeckten. Daraus hat sich einer der faszinierendsten Weinstile der Welt entwickelt, denn es verbleibt so dem fertigen Wein eine köstliche aber unaufdringliche wunderbar fruchtige Restsüße, die ihm einen hinreißenden verführerischen Charakter verleiht. Und diese feine Restsüße konserviert zugleich den Wein, sodass die besten Portweine, etwa Colheitas oder Vintage Portweine, mit einem Reife- und Alterungspotenzial aufwarten können, da können viele klassifizierten Bordeaux oder Burgunder nur noch neidisch werden .


Weingut Moric

Roland Velich ist Weinenthusiast durch und durch und fest in der Geschichte des Weinbaus verankert. Nicht nur im Burgenland erzeugt er große Weine, seine Blaufränkisch-Weine sind Legende, mit seinem Projekt Hidden Treasures reaktiviert er historische Weinlandschaften oder verleiht ihnen neue Impulse.