2013

Vérité Le Désir

Jackson Family Vineyards
Sonoma County
450,00
pro Flasche (0.75l), 600,00 €/L
Über das Produkt
Der Wunsch nach einem großen, einzigartigen Wein ist hier auch 2013 in Erfüllung gegangen. Man kann ihn mit der Saint-Émilion-Ikone Château Cheval Blanc vergleichen und den hat er mehr als nur einmal in die Schranken verwiesen. »Le Désir« ist ein symphonischer Klang von Düften wie Cassis Schokolade, Vanille, Minze, Blaubeere, asiatische Gewürze und, und, und ..., am Gaumen unterlegt von einem sanften, aber satten Streicherklang. Absolut beeindruckend in seiner Intensität, die dabei aber vor Feinheit nur so strotzt – sicher kein lauter Wein, aber dafür umso nachhaltiger mit einem phänomenalen Finale, das man in Minuten zählen kann. Und da kann man nur sagen, der eine fehlende Punkt ist geschenkt!

Auszeichnungen für diesen Wein (2)

Auszeichnung

97 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2013

Autor: Tesdorpf

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Carl Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Carl-Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

99 / 100

für den Jahrgang 2013

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Steckbrief

  • Artikelnummer 615726
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Wein
  • Jahrgang 2013
  • Anbauregion Kalifornien
  • Anbaugebiet Sonoma Valley
  • g.U./ g.g.A Sonoma County
  • Rebsorten 62% Cabernet Franc
    22% Malbec
    11% Cabernet Sauvignon
    5% Merlot
  • Trinktemperatur 18 °C
  • Alkoholgehalt 14,5 % Vol.
  • Lagerpotential 2043
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Anschrift Hersteller / Abfüller Jackson Family Wines, 425 Aviation Blvd, Santa Rosa, 95403 USA / Jackson Wine Estates International Ltd, The Malting Tower, Grand Canal Quay, Dublin D02, Ireland
  • Land USA
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Was ist eine Subskription

Subskription

Die Subskription von Bordeaux-Weinen hat unter Kennern dieser legendären Gewächse eine lange Tradition. Nur durch Nutzung dieses Vorkaufsangebots können Sie sichergehen, so rare und gesuchte Gewächse wie Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und viele andere überhaupt zu erhalten. Außerdem können Sie sich nur auf diesem Weg die günstigen Primeur-Preise sichern. Wir reservieren für unsere Kunden ein Kontingent des 2019er Bordeaux bis Mitte August 2020, doch viele der angebotenen Weine werden sehr schnell ausverkauft sein, also warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Bestellung.
Über den Winzer

Vérité

Wieder ein Wein mit 100 Punkten denkt Super-Winemaker Pierre Seillan und schickt einen dankbaren Blick in den blauen Himmel von Sonoma. Und dieser blaue Himmel wiederum blickt auf ein Wunder, nicht irgendeines, denn das gibt es in Weinwelt immer wieder, sondern auf eines der größten: La Verité! Allein die Anzahl der 100 Punkte-Weine, die hier entstanden sind, ist einmalig, unvergleichlich, und vor allen Dingen längst nicht mehr einzuholen. Und schon das macht La Verité zur Ikone, zu der Kultwinery Amerikas. Und selbst das –eine Riesensensation- lässt sich noch steigern, denn nun haben gleich alle drei Weine eines Jahrgangs von La Verité 100 Punkte bekommen, ein einmaliger, geradezu unerhörter Vorgang in der internationalen Weinwelt, ein Jahrhundertereignis selbst für die verwöhnte Boutique-Winery La Verité. Dabei ist die Geschichte von La Verité erst jung. Jess Jackson, selbst eine Ikone der kalifornischen Weinwelt und mit seinen Chardonnay-Weinen so berühmt geworden, dass man ihn nur noch „Mr. Chardonnay“ nennt, gründete das kleine Weingut vor knapp 15 Jahren. 

Sein größter Coup allerdings war Pierre Seillan aus Bordeaux in das beschauliche Sonoma Valley zu locken, einen Weinmacher, den in Bordeaux viele, die es wissen müssen, als Guru der Önologie bezeichnen. Und Pierre Seillan wurde sofort heimisch und warf sich mit ungluublichem Engagement und großer Liebe in die Arbeit, die schon wenige Jahre später mit dem ersten 100 Punkte Wein von La Verité Früchte trug. »Pierro l´Americano« nennen ihn die Kalifornier in liebevoller Verehrung. Aber La Verité ist nicht nur ein Weingut der Superlative wegen der unglaublichen Benotungen der Weine, hier wird ebenso unglaubliche Arbeit verrichtet. Was Pierre Sellain hier leistet grenzt an Wahnsinn und nicht wenig halten ihn daher für komplett verrückt. Hier werden nicht Trauben nach strengen Kriterien selektiert sondern einzelne Beeren. Die wiederum in besonders exakt im Hinblick auf Boden und Mikroklima ausgetüftelten Kleinst-Parzellen gewonnen werden. Verité heißt Wahrheit, und wenn, wie der Volksmund sagt, im Wein wirklich Wahrheit ruht, dann kann man sie hier, in den Weinen von La Verité, sogar finden. Und der Haken? Es gibt in Summe überhaupt nur 12.000 Flaschen für die ganze Welt!

Über die Region

Kalifornien

Weinbau in Kalifornien ist keine Erfindung der Neuzeit, tatsächlich pflanzten bereits Franziskaner-Missionare um 1770 herum die dersten Reben. Mit dem Großen Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte auch der Weinbau in Kalifornien einen enormen Aufschwung, der allerdings von der berühmten Prohibition gestoppt wurde. Das „neue Kalifornien beginnt in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts vor allen Dingen mit einem großen und legendären Namen: Robert Mondavi. In seinem Sog entwickelten viele Erzeuger ein derart kompromissloses Qualitätsbewusstsein, dass sich in den etablierten Regionen der Alten Welt wie Bordeaux oder Burgund Unruhe ausbreitete. Kalifornien hat speziell für Rebsorten wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Zinfandel ein perfektes Klima. Das Wechselspiel von pazifischen Kaltluftströmen und Warmluft aus dem Landesinneren verleiht den Weinen eine enorme Komplexität und Konzentration bei gleichzeitiger hher Finesse und Eleganz. Im Verbund mit dem außerordentlichen Qualitätsstreben der Winzer entstehen so Weine, die seit vielen Jahren, ob im Decanter, im Winespectator oder im Wine Advocatem zu den höcht bewertesten der Welt gehören.

Über die Rebsorte

Cabernet Franc

Nicht selten wird der Cabernet Franc als »kleiner Bruder« des Cabernet Sauvignon belächelt. Allerdings zu Unrecht. Zum einen vermuten Wissenschaftler, dass der berühmtere Cabernet Sauvignon ein Abkömmling des Cabernet Franc sei. Auch auf Rebsorten wie Merlot oder Carménère kann dieses zutreffen könnte. Dafür nimmt der Cabernet Franc eine wesentliche Rolle in vielen Top-Regionen der Welt ein. Nicht zuletzt im berühmten Bordeaux, wo er als Verschnittpartner in einer Cuvée wichtige Dienste verrichtet.

Diese Rebsorte reift früher als der Cabernet Sauvignon, ist auch in der Farbe weniger dicht und intensiv. Außerdem verfügt er dafür über ein schönes Säuregerüst. Winzer schätzen diese Sorte auch, weil sie genügsam und nicht allzu kompliziert im Anbau ist. Wird sie in Bordeaux stets als Beigabe zu Cabernet Sauvignon und Merlot betrachtet, entstehen an der Loire eigenständige, reinsortige Weine, die fruchtig, pikant und frisch mit akzentuierter Säure gerade zum Essen punkten können. An der Loire werden aus dieser Sorte auch Rosé Weine erzeugt und innovative Erzeuger wie Bouvet-Ladubay können dem Cabernet Franc bemerkenswerte Schaumweine abgewinnen.