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Liebe Weinfreundin, lieber Weinfreund,

ich bin sehr stolz darauf, Ihnen heute ein völlig neues Format des Wein-Entertainment vorstellen zu können – eine richtige Weinzeitung. Hier finden Sie natürlich – wie gewohnt – viele Spitzenweine von den besten Winzern rund um den Globus, aber darüber hinaus auch viele Informationen über das spannende und faszinierende Thema Wein. Und alles haben wir, wie in einer richtigen Zeitung, zu zusammenhängenden Themenblöcken zusammengefasst. Das alles in eleganter Aufmachung mit neuem Papier, aber, was für Sie wahrscheinlich viel wichtiger ist, gespickt mit vielen hochklassigen Neuheiten aus der internationalen Welt der feinen Weine.

Gleich zu Beginn präsentieren wir Ihnen unsere Winzerin des Jahres – Mas d’en Gil, ein Weingut aus dem kleinen, exklusiven Priorat, das mit seinen Weinen für Furore sorgt. Mit dem Weingut von Winning stellen wir Ihnen anhand einer umfangreichen Weinauswahl einen der Superstars der deutschen Weinszene vor. Und auch das Thema Wein und Kunst haben wir anhand von vier genussvollen Beispielen aufgegriffen. Aber das ist noch nicht alles, denn wir haben das Sortiment um attraktive Sommerspirituosen erweitert, aus denen sich fabelhafte Cocktails kreieren lassen. Das bringt frischen Wind in das Glas. Außerdem haben wir jetzt auch besondere Delikatessen im Angebot, die in keiner anspruchsvollen Küche fehlen sollten.

Da Sommerzeit ja auch BBQ-Time ist, hat der amerikanisch-kanadische Star-Sommelier Justin Leone, einst Sommelier in Deutschlands legendärem Sterne-Restaurant »Tantris« in München, viele Facts und Tipps zum Thema BBQ zusammengetragen. Die passenden Weinempfehlungen hat er auch im Gepäck. Lesen Sie, stöbern Sie in unserem neuen Magazin, informieren Sie sich und vielleicht lassen Sie sich auch von dem einen oder anderen Wein verführen. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Freude und Vergnügen mit unserer neuen Weinzeitung.

Mit herzlichen Grüßen
Pierre Enjalbert, Geschäftsführer



Das 1860 gegründete Weingut entdeckt Ende der 1990er Pere Rovira, eine bekannte Größe der spanischen Weinszene. Er war fasziniert von dem eindrucksvollen Terroir und er übernahm das Weingut. Seit 2004 leitet seine Tochter Marta den Betrieb. Sie sieht Mas d’en Gil als ganzheitlichen Organismus mitsamt den steilen Weinbergen, Haselnusshainen, Mandelbäumen, Oliven, ein paar Feldern Getreide – und eben auch allerlei tierischen Helfern. Die Winzerin setzt auf konsequente Naturnähe und arbeitet biodynamisch. Sie liest die Weinberge komplett von Hand. All das dient einem Ziel: Marta Rovira will das einzigartige Terroir des Priorats so authentisch wie möglich in die Flasche bringen. Dies gelingt ihr eindrucksvoll: Die Weine verbinden eine intensive Mineralik mit lebendigen Fruchtaromen und enormer Komplexität und Lagerfähigkeit. Sie spiegeln die sanfte Kraft und den Charakter der Region wider und beweisen, dass Marta Rovira zu den Top-Winzerinnen Spaniens gehört.

Wäre Sauvignon Blanc ein Mensch, dann ein extrovertierter Bühnenstar. Denn die Rebsorte ist schillernd und voller Expression. Sauvignon Blanc steht für Weine, in die man immer wieder hineinriechen möchte, weil ihr Duft so verführerisch und intensiv ist. Mal zeigt er ein exotisches Bukett von Stachelbeere und Cassis, ein andermal erinnert der Duft an Paprika und bringt eher grasig-grüne Aromen mit. Welche Aromatik im Mittelpunkt steht, hängt von der Herkunft des Weines ab. Sauvignon Blanc wird auf der ganzen Welt angebaut, und das jeweilige Terroir prägt die Stilistik. Mancherorts wird Sauvignon Blanc auch Fumé Blanc genannt, insbesondere in den USA. Zu den renommiertesten Absendern der Rebsorte zählen Frankreich und Neuseeland. Daneben gilt auch die Steiermark mit ihren vulkanischen Böden als optimales Anbaugebiet für die Rebsorten. Während die Winzer an der frnzösischen Loire und in Österreich die Mineralik ihrer Böden herausarbeiten, zeigen sich Vertreter aus Neuseeland eher exotisch-fruchtbetont. Eines haben die unterschiedlichen Typen gemeinsam: Sauvignon Blanc ist ein großartiger Essensbegleiter. Durch die frische, geradlinige Art überlagert er nichts und bringt mit seinem Bukett ein Kaleidoskop an Aromen ins Menü mit ein. Das perfekte Match hat er mit der vegetarischen Küche, denn die fruchtige Art, steht in spielerischer Spannung zu vegetabiler Aromatik. Auch gegrillter Fisch und helles Fleisch bieten die perfekte Bühne für den internationalen Star.
Es ist eines der faszinierendsten Getränke weltweit: Champagner. Die feinen Perlen, das cremige Mundgefühl, die zarte Eeleganz sind ungebrochen anziehend und unverwechselbar. Gleichzeitig denken die meisten dabei an die prominenten großen Champagnerhäuser. Dabei gibt es rund 15.000 Winzer in der Champagne. Der Großteil von ihnen verkauft seine Trauben an die Kellereien. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch eine Szene von kleinen Weingütern etabliert, die im Schatten der großen Namen individuelle, handwerkliche Schaumweine der Spitzenklasse herstellt: die Winzerchampagner. Um diesen Begriff verwenden zu dürfen, müssen alle Schritte in einer Hand liegen: Der Winzer muss die Trauben selbst anbauen, selbst verarbeiten und selbst zu Champagner vollenden. Winzerchampagner sind eine Rarität: Nur zwei bis drei Prozent aller Champagner stammen von selbstständigen kleinen Weingütern.

Der französische Ort Chavignol wäre ohne den Namen Bourgeois nicht vorstellbar: Seit zehn Generationen betreibt die Familie hier Weinbau. Die Sauvignon Blancs von Bourgeois zählen zu den besten in ganz Frankreich. Die Reben wachsen in Sancerre und Pouilly-Fumé. Die zwei weltberühmten Appellationen links und rechts der Loire stehen für den Prototypen der französischen Sauvignon Blanc-Stilistik. Die Weine sind von einer kühlen Frische und intensiven Mineralik geprägt. Das Väter-Söhne-Gespann Jean-Marie, Rémi, Arnaud, Lionel und Jean-Christophe Bourgeois richtet alle Schritte an der Qualität aus. Die Familie arbeitet biologisch und setzt auf niedrige Erträge, um die Konzentration und Dichte der Weine zu steigern. Jeder aus der Familie bringt sein Talent ein und trägt zur großartigen Bourgeois-Synergie bei. Das geht mittlerweile auch über das Weingut hinaus: In der gleichen Straße betreibt Jean-Marc Bourgeois, ein weiteres Familienmitglied, das Hotel-Restaurant »La Côte des Monts Damnés«, im gesamten Sancerrois für seine exquisite Küche und natürlich die Bourgeois-Weinkarte bekannt.

Wer Stephan Attmann nach seinen besten Lagen fragt, sollte einen Moment Zeit mitbringen, denn er kann auf ein Kaleidoskop an Böden, Mikro klimata und Terroir blicken. Der Betriebsleiter ist seit 2007 für das Weingut Von Winning verantwortlich. Zum Weingut gehören zahlreiche Toplagen in Deidesheim und dem benachbarten Forst. Die wichtigsten sind Kalkofen (Deides heim), Langenmorgen (Deidesheim), Grain hübel (Deidesheim), Kieselberg (Deidesheim) sowie Pechstein (Forst), Kirchen stück (Forst) und die weltberühmte Lage Forster Ungeheuer. Ältere Weinliebhaber dürften sich an den früheren Namen des Weinguts erinnern: Dr. Deinhard. 2009 wurde das Weingut in »Von Winning« umbenannt. Der Name geht auf Leopold von Winning, den Schwiegersohn der Gründerfamilie Deinhard zurück. Er hat den Verband Deutscher Prädikatsweingüter mitgegründet und den kompletten Betrieb an der Qualitätsmaxime ausgerichtet.

Nur wenige Weinregionen schaffen es, einen gesamten Weintypus zu definieren. In der Provence ist das gelungen: Rosé ist hier Lebensart pur.

Im Jahr 2009 ereignete sich in der Provence eine bemerkenswerte Geschichte. Die Winzer protestierten gegen einen Vorschlag der EU-Kommission. Dieser sollte ihnen erlauben, Rot- und Weißwein zu vermischen, um Rosé herzustellen. Doch das lehnten die provenzalischen Winzer vehement ab. Sie fürchteten einen Kulturverfall. Der Rosé-Wein ist eines ihrer wichtigsten Kulturgüter und dazu gehört die traditionelle Herstellung: Roséwein wird ausschließlich aus roten Trauben gekeltert. Der Vorschlag war nach den Protesten rasch wieder vom Tisch. Nirgendwo sonst in der Welt hat sich eine gesamte Region derart zu diesem Weinstil bekannt wie in der Provence. Knapp 90 Prozent der Weine von hier haben die schimmernde, blassrote Farbe. Wer französischen Rosé-Wein bestellt, wird zu hoher Wahrscheinlichkeit einen provenzalischen Wein ins Glas bekommen; das Anbaugebiet produziert ein Drittel aller französischen Rosés. Die Provence erstreckt sich entlang der Côte d’Azur von Marseille im Westen bis nach Nizza im Osten. Gemeinsam mit dem Languedoc-Roussillon wird die Provence auch als Midi bezeichnet. Knapp 200 Kilometer ist sie lang und auf mehr als 25.000 Hektar Fläche wachsen Reben, das ist knapp ein Viertel der deutschen Weinbaufläche insgesamt.

Den gesamte Beitrag finden sie hier in unserem Blog.


Die Domaine des Perdrix liegt in Premeaux-Prissey an der Côte de Nuits im nördlichen Burgund. Die Region gehört zur Côte d’Or, einer der Top-Adressen für feinste Pinot Noirs. Seit 1996 leiten Bertrand und Christiane Devillard gemeinsam mit ihren Kindern Aurore und Amaury das Weingut. Damals war die Domaine noch unbekannt, die Familie hingegen bereits eine Institution der französischen Fine-Wine-Branche, denn sie betreibt neben der Domaine des Perdrix auch die Domaine de la Ferté in Givry, die Domaine de la Garenne im Mâconnais und die Domaine Rolet im Jura.


Wein und Kunst - natürlich in erster Linie die bildende Kunst - spielen bereits seit über 70 Jahren eine große Rolle und bilden eine kunstvolle Liaison. Denn ist ein Winzer, der auf höchste und zugleich sehr authentische Qualität setzt nicht irgendwie auch ein Künstler? Angefangen hat das Ganze mit Château Mouton-Rothschild im Jahr 1945 als ein kunstvolles Victory-Zeichen, das Zeichen der französischen Resistance, das Etikett zierte. Seitdem darf jedes Jahr ein neuer, renommierter Maler oder Bildhauer das Etikett gestalten. Darunter waren in der Vergangenheit Berühmtheiten wie Salvador Dali, Marc Chagall, Juan Miro oder auch der deutsche Georg Baselitz. Das Beispiel hat Schule gemacht und so verleihen einige Winzer neben dem kunstvollen Inhalt ihrer Flaschen, mit einem Künstleretikett auch nach außen hin entsprechend Ausdruck. Vier sehr gelungene Beispiele aus der heutigen Zeit stellen wir Ihnen hier vor.

Nun da die Grillsaison vor der Tür steht, ist es wieder an der Zeit, unsere Keller für den ganzen Spaß im Garten zu füllen. Aber worum geht es bei REAL, AUTHENTIC American BBQ? In Deutschland bezeichnet man BBQ oft als »Grillen«, in Amerika sind dies jedoch zwei SEHR unterschiedliche Konzepte. Beim Grillen dreht sich alles um direkte Hitze, bei der das Fleisch mit der Flamme in Kontakt kommt und dabei eine Kruste über den Anbrennprozess entsteht. Beim authentischen BBQ dreht sich alles um indirekte Hitze und Räuchern. Holzspäne, Pellets oder ganze Holzscheite (je nach Stil und Größe des Smokers) werden erhitzt, um die Umgebungstemperatur und den Rauch zu erzeugen, durch die das Fleisch sehr langsam gar wird, und lassen den typischen und markanten Rosa »Rauchring« am Fleisch herum entstehen, welches man beim Aufschneiden sofort erkennt.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag zu den einzigartigen BBQ Style's und ihrer Herkunftsorte.
Ebner und Manfred Ebenauer, kann das binnen kurzer Zeit zur beeindruckendsten Neugründung der österreichischen Weinszene werden. Er, der ruhige und heimatverbundene Winzer trifft auf sie, die quirlige Wienerin, die aus zugekauften Trauben ihren eigenen Wein kreiert. Doch wie so oft ziehen sich die Gegensätze an und im Doppelpack schafften sie eine Synergie, mit der sie längst in der Qualitätsspitze des Weinviertels angekommen sind. 2007 haben die beiden geheiratet und ihr Weinhaus und seinen Betrieb zusammengelegt. Sie schufen damit Ebner-Ebenauer: ein Weingut in Poysdorf im Weinviertel, nahe an der tschechischen Grenze. Das Winzerhaus hat ein 400 Jahre altes Fundament, der verwinkelte Innenhof erinnert an einen toskanischen Garten. Die Weinberge sind rund um das Dorf verteilt. Dadurch haben sie einen vielfältigen Schatz unterschiedlicher Mikroklimata und Böden. In den Weinbergen arbeiten sie biologisch, ernten grundsätzlich per Hand, selektionieren die besten Trauben und vergären ausschließlich spontan. Ihren Weinen lassen sie ausreichend Zeit, sich zu  entwickeln. Manche kommen erst zwei Jahre nach der Lese auf den Markt und erwecken durchweg großes Aufsehen. Ihre Lagenweine stammen aus Trauben von mindestens 30 Jahre alten Rebstöcken und gelten als Benchmark der Region.