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Schaumwein Wein Weißwein
Eichelmann Gault & Millau James Suckling Meininger Tesdorpf
2008 2018 2019
0,375 L 0,75 L
extra brut süß trocken

Weingut Ökonomierat Rebholz

Wenn ein Name die südliche Pfalz in Sachen Weinbau überstrahlt, dann ist es jener der Familie Rebholz. Seit über 60 Jahren steht dieser Name für ausgefallene und hochwertige Weine, erzeugt aus erstklassigem Terroir und einem kompromisslosen Qualitätsstreben. Seit den 90ern führt Hansjörg Rebholz gemeinsam mit seiner Frau Birgit den Betrieb. Unter ihrer Regie hat er den Durchbruch an die Spitze in Deutschland endgültig vollzogen. Viel geändert haben sie gegenüber ihren Vorfahren nicht, bis auf die konsequente Umstellung auf biodynamischen Weinbau ab 2005. Ihre zu höchster Qualität verpfl ichtete Arbeit wurde 2002 vom Gault Millau mit dem renommierten Titel »Winzer des Jahres« geadelt, 2013 folgte der Falstaff mit ebensolcher Ehrung. Und die Rieslinge bezeichnete die FAZ als eine »Apotheose«. Wow.

Ökonomierat Rebholz

Ginge es nach Prämierungen und Auszeichnungen, das Weingut Ökonomierat Rebholz wäre längst ein »Primus inter Pares« und dürfte sich den Thron unter den deutschen Weinerzeugern mit vielleicht sehr wenigen anderen teilen. Leider ist die Südpfalz bislang aber eher nur Insidern aufgefallen, weniger einer anspruchsvollen Mehrheit. Diese Situation ändert sich jedoch jetzt, und das ist gut so. Deutscher Wein hat wieder Gewicht auf den Tischen der Genießer, und damit wird auch die langjährige harte Arbeit eines Musterbetriebes wie Rebholz, die bislang bescheiden im Verborgenen stattfand, endlich in das verdiente Scheinwerferlicht gerückt. Seit über 60 Jahren steht der Name Rebholz für erstklassige Weine aus der Pfalz, die einem so vielfältigen Rebsortenspiegel entwachsen, dass die Familie Rebholz allein schon dafür eine Auszeichnung verdient hätte. Die Essenz in der Qualitätsphilosophie des Weinguts ist die unbedingte Natürlichkeit des Weines, verschönernde oder verschleiernde, aber dennoch erlaubte önologische Techniken werden rigoros abgelehnt, Chaptalisierung oder Entsäuerung mittelmäßiger Moste haben in diesem Denken keinen Platz. Daher wurde der Betrieb in den Jahren nach 2005 konsequent auf biodynamischen Weinbau umgestellt und mit diesem Schritt ohnehin jeglichen chemischen Substanzen die rote Karte gezeigt. Manch ein Wein ist dafür nicht unbedingt zu sofortigem Verbrauch bestimmt, sie benötigen einige Jahre der Reife, bis sie ihr gewaltiges Potential entfalten. Die besondere Stärke der »Rebhölzer«, wie sie von Freunden gerne genannt werden, ist die Vielfalt der Weine, die alle eine eigene, klare und ausdrucksvolle Stilistik aufweisen. Zählt schon der Riesling zu den allerfeinsten in Deutschland, eine »Apotheose des Riesling« nannte ihn Daniel Decker in der FAZ, so stehen ihm der Grauburgunder und auch andere Burgundersorten in nichts nach, deren Quintessenz in der herrlichen Cuvée PI NO wunderbar zum Ausdruck kommt. Und diese schönen Qualitäten werden endlich auch öffentlich gewürdigt, die Fachpublikation GAULT MILLAU krönte das das Weingut Ökonimierat Rebholz zum Winzer des Jahres 2002, der Falstaff legte mit eben genau diesem Titel 2013 nach.