2015

Ökonomierat Rebholz Riesling

Trocken, Pfalz
10,90
pro Flasche (0.75l), 14,53 €/L
Über das Produkt
Ginge es nach Prämierungen und Auszeichnungen, das Weingut Ökonomierat Rebholz wäre längst ein „Primus inter Pares“ und dürfte sich den Thron unter den deutschen Weinerzeugern mit vieleiicht sehr wenigen anderen teilen. Leider ist die Südpfalz bislang aber eher nur  Insidern aufgefallen, weniger einer anspruchsvollen Mehrheit. Diese Situation ändert sich jedoch jetzt, und das ist gut so. Deutscher Wein hat wieder Gewicht auf den Tischen der Genießer, und damit wird auch die langjährige harte Arbeit eines Musterbetriebes wie Rebholz, die bislang bescheiden im Verborgenen stattfand, endlich in das verdiente Schweinwerferlicht gerückt. Seit rund 50 Jahren steht der Name Rebholz für erstklassige Weine aus der Pfalz, die einem so vielfältigen Rebsortenspiegel entwachsen, dass die Familie Rebholz allein schon dafür eine Auszeichnung verdient hätte. Die Essenz in der Qualitätsphilosophie des Weinguts ist die unbedingte Natürlichkeit des Weines, verschönernde oder verschleiernde, aber dennoch erlaubte önologische Techniken werden rigoros abgelehnt, Chaptalisierung oder Entsäuerung mittelmäßiger Moste haben in diesem Denken keinen Platz. Manch ein Wein ist dafür nicht unbedingt zu sofortigem Verbrauch bestimmt, sie benötigen einige Jahre der Reife, bis sie ihr gewaltiges Potential entfalten. Die besondere Stärke der „Rebhölzer“, wie sie von Freunden gerne genannt werden, ist die Vielfalt der Weine, die alle eine eigene, klare und ausdrucksvolle Stilistik aufweisen. Zählt schon der Riesling zu den allerfeinsten in Deutschland, eine „Apotheose des Riesling“ nannte ihn Daniel Decker in der FAZ, so stehen ihm der Grauburgunder und auch andere Burgundersorten in nichts nach, deren  Quintessenz in der herrlichen Cuvée PI NO wunderbar zum Ausdruck kommt.

Auszeichnungen für diesen Wein (4)

Auszeichnung

5 / 100

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Ausgezeichnet von

Gault & Millau

Der allgemein als »Gault Millau« bekannte, korrekt aber betitelte Restaurantführer »Gault & Millau«, erschien erstmals als Restaurant Guide in Frankreich. Herausgegeben wurde er von den Namensgebern Henri Gault und Christian Millau. 1982 erschien der erste Gault Millau Schweiz und 1983 der Gault Millau Deutschland.

Der Gault Millau ist neben dem »Guide Michelin« der wichtigste Restaurantführer in Europa. Im Gegensatz zum Guide Michelin ist der Gault Millau aber tiefgreifender, bespricht Restaurants, vergibt Kochmützen für Restaurants sowie auch Punkte. 

1986 verließ Henri Gault den Gault Millau, heute gehört dieses alljährlich erscheinende Standardwerk einer Holding. 

Seit 1993 erscheint auch jährlich ein Weinführer Deutschland unter dem Namen Gault Millau. Chefredakteure waren lange Zeit der Journalist Joel Payne (bis 2016) sowie der bekannte Nahe-Winzer Armin Diel (bis 2009). 

Seit 2017 leitet die Weinexpertin Britta Wiegelmann den Weinführer. Zu ihrem Verkostungsteam gehören hochkarätige Experten wie die Sommeliere Natalie Lumpp oder Master of Wine Janek Schumann.

In jeder Ausgabe werden knapp 1000 Weingüter mit ca. 11.000 Weinen angeführt und besprochen. Die Weine werden nach dem bekannten 100 Punkte System bewertet. Die Weingüter erhalten jeweils 1 bis 5 Trauben, wobei 5 Trauben absolute Spitzenklasse bedeutet. Nicht ganz 20 Weingütern wurde diese Ehre bereits zuteil. 

Auszeichnung

5 / 20

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

20 Punkte: Exzellent, absolut outstanding, Jahrhundertwein

19 Punkte: Top-Wein aus Spitzenjahrgang

18 Punkte: außergewöhnlich

17 Punkte: sehr gut bis partiell außergewöhnlich

16 Punkte: sehr gut, bereits deutlicher Charakter vorhanden

15 Punkte: gut, verfügt bereits über etwas Charakter

14 Punkte: gute Qualität

13 Punkte: ordentlicher Wein, Wein für jeden Tag

12 Punkte: mäßige Qualität, aber sauber

11 Punkte: Wein mit leichten Fehlern

bis 10 Punkte: grob fehlerhaft, schlecht

Ausgezeichnet von

Vinum

Die Zeitschrift Vinum erschien erstmals 1980 in der Schweiz in einem Züricher Verlag. Es wurde von einem Weinenthusiasten in das Leben gerufen und verstand sich anfangs eher als Publikation für Weinfreunde und Liebhaber. In den Folgejahren entwickelte es sich aber dann zum angesehenen und viel gelesenen Fachmagazin. Bereits 1983 erschien eine eigene Ausgabe speziell für Deutschland, der 1991 eine französische und 1997 eine spanische folgte. Eine italienische Ausgabe hingegen erschien nur für 1 Jahr. 2005 wurden die Rechte an Heinz-Gert Woscheks Magazin »Alles über Wein« erworben, der Titel erschien fortan als Untertitel. Ca. 300 Weine werden pro Ausgabe besprochen und nach dem 20 Punkte System bewertet. Darüber hinaus enthält das das Magazin Reportagen über Winzer, Regionen und Weintrends sowie auch gastronomische Reportagen und Tipps. Vinum veranstaltet auch Verkostungswettbewerbe, darunter etwa der »Deutsche Rotweinpreis«, der »Riesling Cup« oder der »Grand Prix de vin Suisse«. 

Auszeichnung

5 / 5

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

Weine werden nach dem 100 Punkte System bewertet:

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

 

Weingüter werden nach einem Sterne System bewertet:

5 Sterne: absoluter Spitzenerzeuger

4-3,5 Sterne: hervorragendes Weingut

3-2 Sterne: sehr gutes Weingut

1,5-1 Sterne: gutes Weingut

Ausgezeichnet von

Eichelmann

Bei dem von Fachleuten wie Weinfreaks gerne schlicht als »Eichelmann« genannten Werk handelt es sich um einen Weinführer, der sich ausschließlich mit Deutschem Wein beschäftigt. Gegründet und herausgegeben wird dieser heute zu den Standardwerken zählende Weinführer von Gerhard Eichelmann, erstmals im Jahr 2000.

Gerhard Eichelmann, aus einer Winzerfamilie stammend, hatte anfangs weniger mit Weinbau zu schaffen. Er studierte zunächst Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Politik in Göttingen, Paris und Würzburg bevor es ihn zum Wein aus Deutschland zog. 1997 gründetet er den »Mondo Verlag« in Heidelberg und gab vor dem Weinführer unter dem Namen des Verlags eine Weinzeitschrift heraus. 

Heute um erfasst der »Eichelmann« ca. 1.000 Weingüter pro Jahr, die einzeln kurz beschrieben werden, mit ca. 10.000 Weinen, die nach dem 100 Punkte System bewertet werden. Dabei geht es stets, soweit möglich, um die aktuelle Gesamtproduktion, also um Weiß- Rot- und Roséweine von trocken bis edelsüß.

Darüber hinaus werden allerdings auch die Weingüter selbst nach einem 5 Sterne System qualitativ eingestuft, wobei die Leistung über einen Zeitraum von 3 Jahren einfließt. Sonder-Auszeichnungen gibt es für die »Kollektion des Jahres« und den »Aufsteiger des Jahres«.

Auszeichnung

91 / 100

für den Jahrgang 2015

Autor: D. Schildknecht

Erklärung Skala

100-96 Punkte: außergewöhnlich, Weltklasse

95-90 Punkte: ganz hervorragend

89-85 Punkte: sehr gut, Tendenz in Richtung ausgezeichnet, sollte man kennenlernen

84-80 Punkte: durchschnittlich, ordentlich, gut, sauber

79-75 Punkte: unterdurchschnittlich, möglicherweise mit einem Mangel behaftet

unter 75 Punkte: unsauber, nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Vinous

Der als Sohn eines Italieners und einer Amerikanerin in Caracas geborene Antonio Galloni zählt mit seinem Portal »Vinous« zu den einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei zeigte sein beruflicher Weg zunächst in eine ganz andere Richtung, denn er studierte am Boston‘s Berklee College of Music Jazz Komposition und Gitarre. 

Ein Job bei Putnam Investment führte ihn nach Italien, wo er einen inniglichen Kontakt mit den Weinen des Landes schloss. Ab 2004 gab er den »Piedmont Report« heraus, der sich den Weinen des Piemont widmete. Dadurch wurde Robert Parker auf ihn aufmerksam, der ihn 2006 für das Verkostungsteam seines »Wine Advocate« engagierte. In der Folgezeit wurde er zum führenden Kritiker des Magazins.

2013 dann trennten sich die Wege von Robert Parker und Antonio Galloni und er eröffnete das Portal »Vinous«, heute die wohl erfolgreichste Publikation zum Thema Wein. 2014 verschmolz Stephen Tanzer mit seiner Zeitschrift »The International Wine Cellar« mit dem Portal und wurde Chefredakteur unter dem CEO Antonio Galloni. Vinous hat heute Abonnenten in über 80 Ländern und gilt als vollständig unabhängig. Alle notwendigen Ausgaben werden vom Portal selbst finanziert.

Neben Italien gilt Antonio Galloni als großer Spezialist für Champagner, und die Regionen Chablis, Burgund und Kalifornien. Er, sowie überhaupt »Vinous«, bewerten die Weine nach dem 100 Punkte-System.

Steckbrief

  • Artikelnummer 691458
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Weißwein
  • Jahrgang 2015
  • Anbauregion Pfalz
  • g.U./ g.g.A Pfalz
  • Rebsorten 100% Riesling
  • Bio Kennzeichnung Händler DE-ÖKO-006
  • Bio Kennzeichnung Produkt DE-ÖKO-003
  • Trinktemperatur 9 °C
  • Alkoholgehalt 12 % Vol.
  • Restsüße 3,7 g/L
  • Säuregehalt 9,1 g/L
  • Lagerpotential 2022
  • Verschluss Drehverschluss
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Anschrift Hersteller / Abfüller Weingut Ökonomierat Rebholz, DE - 76833 Siebeldingen
  • Land Deutschland
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Was ist eine Subskription

Subskription

Die Subskription von Bordeaux-Weinen hat unter Kennern dieser legendären Gewächse eine lange Tradition. Nur durch Nutzung dieses Vorkaufsangebots können Sie sichergehen, so rare und gesuchte Gewächse wie Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und viele andere überhaupt zu erhalten. Außerdem können Sie sich nur auf diesem Weg die günstigen Primeur-Preise sichern. Wir reservieren für unsere Kunden ein Kontingent des 2019er Bordeaux bis Mitte August 2020, doch viele der angebotenen Weine werden sehr schnell ausverkauft sein, also warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Bestellung.
Über den Winzer

Ökonomierat Rebholz

Ginge es nach Prämierungen und Auszeichnungen, das Weingut Ökonomierat Rebholz wäre längst ein »Primus inter Pares« und dürfte sich den Thron unter den deutschen Weinerzeugern mit vielleicht sehr wenigen anderen teilen. Leider ist die Südpfalz bislang aber eher nur Insidern aufgefallen, weniger einer anspruchsvollen Mehrheit. Diese Situation ändert sich jedoch jetzt, und das ist gut so. Deutscher Wein hat wieder Gewicht auf den Tischen der Genießer, und damit wird auch die langjährige harte Arbeit eines Musterbetriebes wie Rebholz, die bislang bescheiden im Verborgenen stattfand, endlich in das verdiente Scheinwerferlicht gerückt. Seit über 60 Jahren steht der Name Rebholz für erstklassige Weine aus der Pfalz, die einem so vielfältigen Rebsortenspiegel entwachsen, dass die Familie Rebholz allein schon dafür eine Auszeichnung verdient hätte. Die Essenz in der Qualitätsphilosophie des Weinguts ist die unbedingte Natürlichkeit des Weines, verschönernde oder verschleiernde, aber dennoch erlaubte önologische Techniken werden rigoros abgelehnt, Chaptalisierung oder Entsäuerung mittelmäßiger Moste haben in diesem Denken keinen Platz. Daher wurde der Betrieb in den Jahren nach 2005 konsequent auf biodynamischen Weinbau umgestellt und mit diesem Schritt ohnehin jeglichen chemischen Substanzen die rote Karte gezeigt. Manch ein Wein ist dafür nicht unbedingt zu sofortigem Verbrauch bestimmt, sie benötigen einige Jahre der Reife, bis sie ihr gewaltiges Potential entfalten. Die besondere Stärke der »Rebhölzer«, wie sie von Freunden gerne genannt werden, ist die Vielfalt der Weine, die alle eine eigene, klare und ausdrucksvolle Stilistik aufweisen. Zählt schon der Riesling zu den allerfeinsten in Deutschland, eine »Apotheose des Riesling« nannte ihn Daniel Decker in der FAZ, so stehen ihm der Grauburgunder und auch andere Burgundersorten in nichts nach, deren Quintessenz in der herrlichen Cuvée PI NO wunderbar zum Ausdruck kommt. Und diese schönen Qualitäten werden endlich auch öffentlich gewürdigt, die Fachpublikation GAULT MILLAU krönte das das Weingut Ökonimierat Rebholz zum Winzer des Jahres 2002, der Falstaff legte mit eben genau diesem Titel 2013 nach.

Über die Region

Pfalz

Aus der Pfalz, dem zweitgrößten Weinbaugebiet Deutschlands, kommen Rieslinge, Spätburgunder und Weißburgunder, die auf nationaler wie internationaler Bühne überzeugen. Außerdem entstehen in dieser Region wahrhaftig großartige Qualitäts- und Prädikatsweine, die als »Pfalzweine« bezeichnet werden. Das Entdecken der Weine der jungen Winzergeneration lohnt sich. Denn was diese schon jetzt präsentieren, lässt ahnen, dass sich hier neben den großen Weinen der renommierten Güter noch viele Schätze werden heben lassen. Und warum auch nicht, kann die Pfalz auf mehr als 2.500 Jahre Weinbauhistorie zurückblicken. Sie verfügt über extrem vielfältige Bodenformationen und ein für unsere Breiten sonniges, doch nicht zu heißes Klima?

Über die Rebsorte

Riesling

Riesling gehört zu den nobelsten, charaktervollsten und komplexesten Rebsorten. Und es ist sicher die deutscheste aller Sorten. Obwohl auch in Übersee ausgezeichnete Rieslinge mit eigener Stilistik erzeugt werden, ist doch das deutschsprachige Europa das Kernland für unglaublich frische und elegante Weine aus Riesling. Die Rebsorte zeigt mit feinen Graduierungen sehr deutlich, auf welchem Boden sie wuchs. Und sie ist immer brillant, ob trocken, halbtrocken oder süß ausgebaut, als Sekt genauso wie als Trockenbeerenauslese. Entscheidend ist der hohe Säuregehalt der Trauben, der die Süße wunderbar einbinden kann und ein Gegengewicht dazu schafft.