Clos Henri – Sancerre trifft Marlborough
Wir bei Tesdorpf lieben Weine, die ihre Herkunft klar zeigen. Clos Henri verbindet die Präzision von Sancerre mit der Tiefe Marlboroughs – zwei Welten, die im Glas zu einer Handschrift verschmelzen.
Von Chavignol ins Wairau Valley
Die Familie Bourgeois lebt seit zehn Generationen in Chavignol, dem Herz von Sancerre. Ihr Ruf gründet auf charakterstarken Sauvignon Blancs und Pinot Noirs. Jean-Marie und Rémi Bourgeois suchten lange nach einem zweiten kühlen Terroir. Im Jahr 2000 fanden sie es im neuseeländischen Wairau Valley. Besonders gereizt hat die Familie die Konvergenz zweier geologischer Zeitalter: die Eiszeit und die nachfolgende Epoche, in der die Winde ein diverses Ton-Terroir geschaffen haben. Mit den Estate Wines entstehen lebendige Weine, die von diesem besonderen Ort erzählen. Der Gletscher der Otiran Eiszeit, die auch einem Wein seinen Namen gibt, schuf das unnachahmlichen Glacial Stones, die mit vibrierender Mineralität im Wein zum Ausdruck kommen. Um diese Expression der Natur unverfälscht sprechen zu lassen und erstklassige Wein zu erzeugen, werden biologische und biodynamische Methoden im Weinbau angewendet. Das Anbaugebiet Marlborough auf der Südinsel Neuseelands, das bereits legendäre Weine wie Cloudy Bay hervorgebracht hat. Sie nannten ihr Gut „Clos Henri“ – ein französischer Begriff für einen umgrenzten Weinberg. Seit 2003 gibt es erste Ernten, 2009 folgte die eigene Kellerei. Alles liegt kompakt beieinander – Reben, Keller, Verkostungsraum – wie in Frankreich, doch mit neuseeländischer Energie.
Drei Böden prägen den Charakter
Das Gut liegt am Rand des Wairau Valley, direkt über einer geologischen Bruchlinie. Drei Bodentypen prägen den Wein: Geröll vom Gletscher bringt Frische und salzige Mineralität, die windgewehten Tonböden geben Würze, Kraft und Dichte. Diese Spannung macht die Handschrift von Clos Henri aus.
Biologisch & biodynamisch gedacht
Seit 2013 ist Clos Henri zertifiziert biologisch. Die Familie arbeitet konsequent mit natürlichen Kreisläufen: eigene Kompostwirtschaft, Humusaufbau, Förderung der Biodiversität. Auf den Weinbergen wachsen seit 2019 mehr als 4.000 heimische Pflanzen wie Kānuka und Kōwhai. Leichtere Flaschen und Verpackungen aus nachhaltiger Forstwirtschaft sind Standard.
Die Pflanzdichte ist ungewöhnlich hoch – 5.500 Reben pro Hektar. Das zwingt die Wurzeln tief, konzentriert die Aromen und entlastet die einzelnen Stöcke. Der Schnitt folgt klassischer Guyot-Erziehung: Das sichert eine ideale Traubenreife und gesunde Balance.
Stil & Kollektion
Die Sauvignon Blancs zeigen Zitrus, weiße Blüten und nassen Stein, dazu eine klare Säurespur. Von den Tonböden kommen reife Steinfrucht und eine fast cremige Haptik. Der Pinot Noir duftet nach roten Kirschen, Hagebutte und Kräutern. Am Gaumen vereint er Fruchtfülle mit salziger Präzision.
Seit 2024 präsentiert Clos Henri die Kollektion mit neuem Gesicht. Neben den Estate-Weinen gibt es Single-Block-Abfüllungen, die den Charakter einzelner Böden betonen – etwa Otira oder Waimunga.
Warum wir bei Tesdorpf Clos Henri führen
Clos Henri ist Familientradition aus Sancerre, neu interpretiert in Neuseeland. Die Weine vereinen Präzision und Tiefe, sind lagerfähig und tragen eine unverwechselbare Herkunfts-Signatur. Genau diese Brücke – französische Klarheit und neuseeländische Energie – macht Clos Henri für uns so besonders.
Die Weine von Henri Bourgois haben nicht nur uns begeistert, auch James Suckling hat das Weingut Clos Henri unter die Top 20 Weingüter Neuseelands gewählt. Und auch The Wine Enthusiast hat den Schatz Neuseelands mit höchsten Punktzahlen bedacht. Wer Sauvignon Blanc liebt, sollte diese Weine unbedingt probiert haben! Und auch der Pinot Noir ist vom einzigartigen Terroir geprägt, dass mit Gletscherstein- und Tonböden einen äußerst spannenden Rotwein hervorbringt, der so nur am anderen der Welt entsteht!
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