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2020

Wehlener Sonnenuhr Riesling GG

Weingut Schloss Lieser
Trocken, Mosel
33,90
pro Flasche (0.75l), 45,20 €/L
Über das Produkt

Wehlener Sonnenuhr Riesling GG Trocken, Mosel

Dieses 2020er Riesling Grosses Gewächsaus der Wehlener Sonnenuhr wirkt so verführerisch wie blutjung, pur und klar mit einem fantastisch feinen und verspielten Duft. Hier geht es um Finesse und Präzision. Im Duft erinnert das Große Gewächs an ätherische Noten und zitrisch helle Früchte. Am Gaumen ist dies ein anmutiger Riesling voller salzig-mineralischer Spannung und einem fantastischen Finale.

Auszeichnungen für diesen Wein (3)

Auszeichnung

94 / 100

für den Jahrgang 2020

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Carl Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Carl-Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

95 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2020

Erklärung Skala

100-95 Punkte: Must-buy, absolute Empfehlung

90 Punkte und mehr: herausragender Wein

Unter 88 Punkte: möglicherweise trotzdem einen Kauf Wert, aber mit Vorsicht zu genießen

Ausgezeichnet von

James Suckling

Der Amerikaner James Suckling, Jahrgang 1958, zählt heute zu den bedeutendsten und einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei geriet er mehr über Umwege in die Weinwelt, denn er studierte zunächst Journalismus an der Universität von Wisconsin. Bedingt durch seinen Vater wandte er sich aber vor allen Dingen nach 1978 zunehmend der Weinwelt zu. Ein entscheidender Schritt war die Aufnahme der Arbeit für das international hoch renommierte Fachjournal »Wine Spectator« 1981, die Zusammenarbeit sollte fast 30 Jahre andauern.

Zu Beginn der 80er Jahre führten ihn erste Reisen nach Europa, wo er seine große Liebe zu den Top-Weinen aus Bordeaux und Italien entdeckte. Ab 1985 leitete er das Europa-Büro des Wine Spectators. Seinen Schwerpunkt bildeten die Weine aus Bordeaux und Italien, er schrieb aber auch über Australien, Neuseeland und Amerika. Der Zigarrenliebhaber Suckling schrieb auch nebenbei für die Zeitschrift Cigar Afficionado und veröffentlichte Bücher, etwa über Jahrgangs-Portwein. Seit 2010 arbeitet James Suckling als freier Journalist und lebt mit seiner Familie in der Toskana. Mittelpunkt ist seine Website jamessuckling.com, auf der er auch international wichtige Persönlichkeiten vorstellt, die sich um den Wein verdient gemacht haben, z.B. Mike D. von der berühmten Rockband Beastie Boys. 

Auch in Filmen wirkte James Suckling mit, etwa in dem Dokumentarfilm »Blood into Wine« seines Freundes Maynard James Keenan von der Rockband Tool über dessen Projekt eines Weinguts in Arizona. 

Ebenfalls unterstützt er das Projekt »One World One Wine«, das vor allen Dingen das Miteinander von Juden, Muslimen und Christen unterstützen soll. Hierfür wird ein Wein aus Trauben internationaler Herkünfte wie Ungarn, Slowenien, Mexiko oder Kalifornien cuvétiert.

Auszeichnung

92 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2020

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Steckbrief

  • Artikelnummer 925433
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Weißwein
  • Jahrgang 2020
  • Anbauregion Mosel
  • Appellation Mosel
  • Qualitätsstufe Qba
  • Rebsorten 100% Riesling
  • Trinktemperatur 9 °C
  • Alkoholgehalt 12,5 % Vol.
  • Restsüße 3,5 g/L
  • Säuregehalt 6,8 g/L
  • Lagerpotential 2035
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Weingut Schloss Lieser, D - 54470 Lieser
  • Land Deutschland
  • Flaschengröße 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Was ist eine Subskription

Subskription

Die Subskription von Bordeaux-Weinen hat unter Kennern dieser legendären Gewächse eine lange Tradition. Nur durch Nutzung dieses Vorkaufsangebots können Sie sichergehen, so rare und gesuchte Gewächse wie Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und viele andere überhaupt zu erhalten. Außerdem können Sie sich nur auf diesem Weg die günstigen Primeur-Preise sichern. Wir reservieren für unsere Kunden ein Kontingent des 2019er Bordeaux bis Mitte August 2020, doch viele der angebotenen Weine werden sehr schnell ausverkauft sein, also warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Bestellung.
Über die Region

Mosel

Die Mosel mit ihren beiden Nebenflüsschen Saar und Ruwer stellt die älteste Weinbauregion Deutschlands. Bereits die Römer haben hier urkundlich belegt Wein angebaut. Mit ihren steilen Hängen und ihren atemberaubenden und berühmten Flussschleifen ist sie sicherlich auch eine der schönsten und spektakulärsten Weinbaulandschaften der Welt. Knapp 9.000 Hektar stehen hier unter Reben, dabei stellt allein der Riesling weit über 50%.

Über die Rebsorte

Riesling

Riesling – das Sinnbild deutscher Weinkultur

Kaum eine Rebsorte repräsentiert deutschen Weinbau so wie Riesling. Deutschland zählt zu den führenden Weinproduzenten der Welt und rangiert hinter Frankreich, Italien und Spanien auf Platz 10 der gefragtesten Weinländer mit einer Rebfläche von über 103.000 Hektar.

Als Aushängeschild für deutschen Weinbau avancierte Riesling zum Exportschlager. Zu den größten Abnehmern gehören neben den USA und Großbritannien vor allem die skandinavischen Länder.

Auf Auktionen werden Rieslinge zu Höchstpreisen versteigert und treffen den Geschmack von Weinkritikern wie Robert Parker und Hugh Johnson, die diese Weine mit Bestnoten bewerten.

 

13 Weinbaugebiete – die Heimat des Rieslings

Qualitätswein wird in Deutschland auf insgesamt 13 geographisch abgegrenzten Weinbaugebieten angebaut. Mit knapp 25.000 Hektar Anbaufläche wird Riesling in allen deutschen Weinregionen angebaut und gehört damit zu den meistangebauten weißen Rebsorten in Deutschland.

Die Weinbaugebiete Mosel, Rheingau und Pfalz gehören zu den wichtigsten Rebflächen. Hier wächst die Grundlage für Weine mit internationalem Renommee.

 

Drei Besonderheiten, die Riesling einzigartig machen – Anbau, Ausbau und Geschmacksprofil

Die besten Rieslinge werden in kühleren, nördlichen Regionen angebaut, da diese spätreifende Rebsorte weniger frostanfällig ist als andere Trauben. Riesling vollendet seine Reife in der spätherbstlichen Sonne. Die kleinbeerige Traube stellt hohe Ansprüche an die Lage und erlangt höchste Qualität durch das Terroir, welches als Zusammenspiel von Klima und Boden definiert wird.

Für den perfekten Anbau benötigt Riesling viel Energie und gedeiht am besten an steinigen Steillagen, die die Wärme optimal speichern. Entlang der Flusstäler fühlt sich der Riesling am wohlsten und wird hier mühevoll von Hand gelesen. Je nach Bodenart bringt Riesling geschmacklich sehr differenzierte Weine hervor.

Vom Weinberg gelangen die Trauben in den Weinkeller, wo die hohe Kunst des Winzerhandwerks vollendet wird. Ob im Stahltank oder im Holzfass, Riesling erlangt durch beide Ausbaumethoden Spitzenqualität. Charakteristisch für Riesling ist der hohe Säuregehalt, der die Weine spritzig und frisch macht. Neben Aromen von Äpfeln und Birnen kommt auch der Geschmack von Steinobst ins Glas. Zitrusnoten wie Limette und Zitrone gepaart mit Aprikose, Pfirsich und exotische Früchte runden das Geschmackserlebnis ab.

Nicht nur die knackige Säure, auch der Zuckeranteil der Trauben spielt eine wesentliche Rolle für die Geschmacksbildung. Rieslinge haben ein Lagerfähigkeit, die ihresgleichen sucht und können bei exzellenten Bedingungen länger als 40 Jahre gelagert werden.

Liebhaber dieser weißen Rebsorte schätzen insbesondere die Petrolnoten, die sich bei älteren Jahrgängen entwickeln. Neben Reifetönen sorgen auch die von Schieferböden geprägte mineralischen Noten für große Freude bei Riesling Fans.

 

Riesling trinken – eine Liebeserklärung an den Genuss und Qualität

Neben unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen steht Riesling Weinliebhabern ebenso in den verschiedensten Qualitätsstufen zur Verfügung. Ob Alltagswein oder Großes Gewächs, nicht nur passionierte Weintrinker finden Gefallen an einem Glas Riesling.

Qualitätsweine unterliegen sowohl sensorischen als auch analytischen Prüfungen und müssen gesetzlichen Mindestanforderungen bezüglich Optik, Geruch und Geschmack gerecht werden.

Das höchste Gütesiegel in Deutschland sind Prädikatsweine. Abhängig vom Anbaugebiet und der Prädikatsstufe müssen die Weine ein bestimmtes Mostgewicht aufweisen, das in Oechsle gemessen wird und den Reifegrad bestimmt.

Zu den deutschen Prädikaten gehören unter anderem Kabinett, Spätlesen, Beerenauslesen und die sehr exklusiven Eisweine. Zu den höheren Qualitätsstufen, den Auslesen, zählen die restsüßen und edelsüßen Weine. Qualitätsbezeichnungen wie Classic, Selection und Erstes Gewächs gehören ebenso zur Weinmarktordnung. Besonders der Riesling kann in allen Stufen sein Facettenreichtum ausspielen.

Zur Champions League deutscher Weinqualität zählen die Weingüter, die dem Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter, dem VDP, angehören. Zwar haben die Klassifikationen keine gesetzliche Funktion, unterliegen aber Regeln und werden in einer Qualitätspyramide eingeordnet. Die Basis bilden hier die Gutsweine, gefolgt von Ortsweinen, Erste Lage Weinen und als krönender Abschluss Weine aus Großer Lage, zu denen die trockenen Spitzenweine der Großen Gewächse zählen.

Riesling gehört zu den nobelsten, charaktervollsten und komplexesten Rebsorten. Und es ist sicher die deutscheste aller Sorten. Obwohl auch in Übersee ausgezeichnete Rieslinge mit eigener Stilistik erzeugt werden, ist doch das deutschsprachige Europa das Kernland für unglaublich frische und elegante Weine aus Riesling. Die Rebsorte zeigt mit feinen Graduierungen sehr deutlich, auf welchem Boden sie wuchs. Und sie ist immer brillant, ob trocken, halbtrocken oder süß ausgebaut, als Sekt genauso wie als Trockenbeerenauslese. Entscheidend ist der hohe Säuregehalt der Trauben, der die Süße wunderbar einbinden kann und ein Gegengewicht dazu schafft.