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2018

Brunnenhäuschen Riesling GG

Weingut Wittmann
Trocken, Rheinhessen
58,90
pro Flasche (0.75l), 78,53 €/L
Übersicht

Brunnenhäuschen Riesling GG Trocken, Rheinhessen

Die einzigartige Lage „Brunnenhäuschen“ weist neben dem kalkigen Untergrund, auf dem eine rote Tonerdeschicht ruht, noch eine andere Besonderheit auf – die Rebstöcke sind sehr alt, die Erträge aus diesem Grund auch sehr gering. Der Wein, speziell der 2018er zeigt daher, so könnte man es nennen, genau diese Weisheit des Alters. Ein Riesling, der in sich ruht und nicht zu den „Lautsprechern“ der Liga zählt. dafür aber ungemein konzentriert, hochfruchtig, rassig mineralisch und enorm komplex in die Nase und auf den Gaumen kommt. Das Säurespiel ist phänomenal, so frisch und delikat, zugleich spät startend und sehr hintergründig. Auch das Potential dieses Ausnahmeriesling lässt keine Wünsche offen. Glücklich, wer hiervon ein paar Flaschen im Keller liegen hat! Genussreife: 2021 – 2042
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Auszeichnungen (2)

Auszeichnung

96 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2020

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

98 / 100

für den Jahrgang 2019

Erklärung Skala

100-95 Punkte: Must-buy, absolute Empfehlung

90 Punkte und mehr: herausragender Wein

Unter 88 Punkte: möglicherweise trotzdem einen Kauf Wert, aber mit Vorsicht zu genießen

Ausgezeichnet von

James Suckling

Der Amerikaner James Suckling, Jahrgang 1958, zählt heute zu den bedeutendsten und einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei geriet er mehr über Umwege in die Weinwelt, denn er studierte zunächst Journalismus an der Universität von Wisconsin. Bedingt durch seinen Vater wandte er sich aber vor allen Dingen nach 1978 zunehmend der Weinwelt zu. Ein entscheidender Schritt war die Aufnahme der Arbeit für das international hoch renommierte Fachjournal »Wine Spectator« 1981, die Zusammenarbeit sollte fast 30 Jahre andauern.

Zu Beginn der 80er Jahre führten ihn erste Reisen nach Europa, wo er seine große Liebe zu den Top-Weinen aus Bordeaux und Italien entdeckte. Ab 1985 leitete er das Europa-Büro des Wine Spectators. Seinen Schwerpunkt bildeten die Weine aus Bordeaux und Italien, er schrieb aber auch über Australien, Neuseeland und Amerika. Der Zigarrenliebhaber Suckling schrieb auch nebenbei für die Zeitschrift Cigar Afficionado und veröffentlichte Bücher, etwa über Jahrgangs-Portwein. Seit 2010 arbeitet James Suckling als freier Journalist und lebt mit seiner Familie in der Toskana. Mittelpunkt ist seine Website jamessuckling.com, auf der er auch international wichtige Persönlichkeiten vorstellt, die sich um den Wein verdient gemacht haben, z.B. Mike D. von der berühmten Rockband Beastie Boys. 

Auch in Filmen wirkte James Suckling mit, etwa in dem Dokumentarfilm »Blood into Wine« seines Freundes Maynard James Keenan von der Rockband Tool über dessen Projekt eines Weinguts in Arizona. 

Ebenfalls unterstützt er das Projekt »One World One Wine«, das vor allen Dingen das Miteinander von Juden, Muslimen und Christen unterstützen soll. Hierfür wird ein Wein aus Trauben internationaler Herkünfte wie Ungarn, Slowenien, Mexiko oder Kalifornien cuvétiert.

Steckbrief

  • Artikelnummer 927732
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Weißwein
  • Jahrgang 2018
  • Anbauregion Rheinhessen
  • Appellation Rheinhessen
  • Rebsorten 100% Riesling
  • Bio Kennzeichnung Händler DE-ÖKO-006
  • Bio Kennzeichnung Produkt DE-ÖKO-022
  • Trinktemperatur 9 °C
  • Alkoholgehalt 13 % Vol.
  • Lagerpotential 2049
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Weingut Wittmann, Gutsabfüllung A.P., DE - 67593 Westhofen
  • Land Deutschland
  • Flaschengröße 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Der Winzer

Weingut Wittmann

Der Ursprung des sympathischen Familienbetriebes von Weingut Wittmann geht zurück bis in das Jahr 1663. Somit zählt die Familie zu den wohl ältesten Weinbau betreibenden Familien in Rheinhessen. Der große Durchbruch zu einem der absolut führenden Betriebe in Deutschland gelang vor über 20 Jahren Günter Wittmann, der seit einigen Jahren von seinem Sohn, Philipp Wittmann, tatkräftig unterstützt wird. Revolutionär war 1990 die Umstellung des Betriebes auf biologischen Weinbau, geschah dies doch zu einer Zeit, als in Europa kaum jemand daran dachte, auf diese Art und Weise im Einklang mit der Natur Wein zu erzeugen. Heute gehen immer mehr Weinbaubetriebe dazu über.

Im Jahr 2004 ging man noch einen Schritt weiter und führte die biodynamische Bewirtschaftung ein. Kernpunkte der Weinerzeugung bei den Wittmanns sind extrem niedrige Erträge, schonende und selektive Lese von Hand und eine sehr gemächliche, natürliche Vergärung der Weine. Die Bekämpfung von Schädlingen im Weinberg übernehmen Insekten. Das Weingut Wittmann hat bereits vor Dekaden, als Rheinhessen noch als Anbaugebiet und Lieferant für preiswerte Weine betrachtet wurde, erstklassige Qualitäten geliefert. Somit hat es maßgeblich zum kometenhaften Aufstieg dieser Region beigetragen und dafür gesorgt, dass das kleine Westhofen heute zu einem Mekka für anspruchsvolle Weinfreunde herangewachsen ist. Seine Weine umweht stets ein Hauch des Geheimnisses: Sie mögen sich vielleicht nicht auf den ersten Schluck erschließen, aber dann packen sie zu und sind einfach unglaublich spannend.

Die Region

Rheinhessen

Die größte deutsche Weinbauregion hat in den letzten gut 20 Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Lange Zeit galt sie als Herkunft für schlichte und preiswerte Weine und Grundweine zur Sektherstellung. Mit einer jungen, dynamischen und kompromisslos qualitätsorientierten Winzergeneration wurde die Wende eingeleitet. Dank Weingütern wie z.B. Keller oder Wittmann ist Rheinhessen auf vielen Verkostungen in der allerersten Reihe dabei. Außerdem eignet sich die Region mit ihrem moderat warmen und regenarmen Klima und den vielfältigen Bodenstrukturen für den Anbau von vielschichtigen Burgundern, ausdruckstarken Rieslingen und exquisiten Spätburgundern.

Die Rebsorte

Riesling

Der Riesling gilt als die Majestät unter den Weißweinsorten – und das völlig zu Recht, gehört sie doch zu den nobelsten, charaktervollsten und komplexesten Rebsorten. Kaum eine andere Sorte kann so viel Ausdruck entwickeln. Obwohl auch in Übersee ausgezeichnete Rieslinge mit eigener Stilistik erzeugt werden, ist doch das deutschsprachige Europa das Kernland für unglaublich frische und elegante Weine aus Riesling. Die Rebsorte zeigt mit feinen Graduierungen sehr deutlich, auf welchem Boden sie wuchs. Und sie ist immer brillant - ob trocken, halbtrocken oder süß ausgebaut, als Sekt genauso wie als Trockenbeerenauslese. Entscheidend ist der hohe Säuregehalt der Trauben, der die Süße wunderbar einbinden kann und ein Gegengewicht dazu schafft. Hinzu kommt die Fähigkeit des Rieslings, sich einer breiten Auswahl an Speisen bestens anpassen zu können. Riesling – das ist Faszination pur.