2012

Dalmau Rioja Reserva

Marqués de Murrieta
Rioja DOCa
59,00
pro Flasche (0.75l), 78,67 €/L
Über das Produkt
Einen spektakulären Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne markiert Murrietas »Dalmau«. Ein grandioser Rioja von mächtiger Opulenz und unglaublicher Dichte sowie Konzentration in geradezu beängstigender Harmonie. Ein absoluter Weltklasse-Rioja, ein Gaumenkitzel, den man in kleinen Schlucken genießen muss. Das ist wirklich spannungsgeladen.

Auszeichnungen für diesen Wein (11)

Auszeichnung

94 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2014

Autor: Tesdorpf

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Carl Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Carl-Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

für den Jahrgang 2014

Wine Spectator: one of the "2011 Best wineries of the world"

Erklärung Skala

100-96 Punkte: klassisch, großer Wein

95-90 Punkte: außergewöhnlich, Wein mit hohem Charakter und Stil

89-85 Punkte: sehr guter Wein, Wein mit speziellen Qualitäten

84-80 Punkte: gut, solider Wein, ordentlich gemacht

79- 75 Punkte: mittelmäßig, möglicherweise mit kleinen Fehlern behaftet

Unter 75 Punkte: nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Wine Spectator

Der »Wine Spectator« gehört neben dem »Wine Advocate« und dem »Decanter« zu den wichtigsten Publikationen der internationalen Weinwelt. Das Magazin wurde 1976 von Bob Morrisey gegründet und vermochte namhafte Weinexperten wie etwa James Suckling, der für den Wine Spectator bis 2010 schrieb und urteilte, über einen langen Zeitraum an sich zu binden.

Jede Ausgabe enthält Berichte, Weinbeschreibungen und Wineratings von 400 bis zu 1.000 Weinen. Darüber hinaus implementierte das Magazin einen Restaurant Award und war 1986 an der Organsation der Wiederauflage des legendären »Judgement of Paris« beteiligt.

Ebenso legendär ist das jährliche Tasting »Wine Experience«, eine Verkostungsveranstaltung mit Verkostungen, Präsentationen, Weinseminaren und Winemaker-Dinners in New York. 2017 kamen 5.000 Besucher um 256 Weine zu verkosten.

Zusätzlich zu den Bewertungen und Beurteilungen der Weine - »Highly recommended« - gibt es auch noch eine Kategorie »Best Value for Money«. Zum Jahresende gibt es zudem noch eine »Top 100« des Jahres.

Der Wine Spectator unterhält auch eine Stiftung um die Schulung in Sachen Wein, Speisen und Genuss zu fördern. 

Auszeichnung

für den Jahrgang 2014

Wine & Spirits Magazine: Winery of the Year 2009

Erklärung Skala

Ausgezeichnet von

Wine & Spirits

Auszeichnung

für den Jahrgang 2014

Best white wine, best winemaker and first growth for the winery - Tim Atkin 2017

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Ausgezeichnet von

Tim Atkin

Der 1961 in England geborene Tim Atkin gilt seit über 30 Jahren neben Jancis Robinson und Michael Bradbent (verstorben 2020) als einer der größten Weinexperten der britischen Insel. Seine Aktivitäten auf dem Gebiet des Weins, so publiziert er Artikel in führenden Fachjournalen wie dem »Decanter«, schrieb Bücher über Wein, ist Kolumnist für verschiedene Tageszeitungen zum Thema Wein. Als der »Observer« 2010 seine Kolumne canceln wollte, formierte sich sogar eine große Protestgruppe auf Facebook.

Tim Atkin ist auch als Fotograf tätig. Für seine Reportagen, Artikel und Kolumnen erhielt er zahlreiche Preise, mehr vermutlich als jeder andere auf diesem Gebiet journalistisch Tätige.

Darüber hinaus ist er Vorsitzender bedeutender Verkostungsveranstaltungen wie der »International Wine Challenge«, dem »New Spain Award« und dem »Vins de Pays Top 100«.

2001 gelang ihm etwas, was nur Wenige vor ihm vollbrachten: Er schaffte die Prüfungen zum »Master of Wine« des »Institute of Masters of Wine« in einem Rutsch.

Auszeichnung

93 / 100

für den Jahrgang 2014

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

für den Jahrgang 2014

Best winery of the World 2015 - Global Network Great Wine Capitals

Erklärung Skala

Ausgezeichnet von

Global Network Great Wine Capitals

Auszeichnung

für den Jahrgang 2012

Wine Spectator: one of the "2011 Best wineries of the world"

Erklärung Skala

100-96 Punkte: klassisch, großer Wein

95-90 Punkte: außergewöhnlich, Wein mit hohem Charakter und Stil

89-85 Punkte: sehr guter Wein, Wein mit speziellen Qualitäten

84-80 Punkte: gut, solider Wein, ordentlich gemacht

79- 75 Punkte: mittelmäßig, möglicherweise mit kleinen Fehlern behaftet

Unter 75 Punkte: nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Wine Spectator

Der »Wine Spectator« gehört neben dem »Wine Advocate« und dem »Decanter« zu den wichtigsten Publikationen der internationalen Weinwelt. Das Magazin wurde 1976 von Bob Morrisey gegründet und vermochte namhafte Weinexperten wie etwa James Suckling, der für den Wine Spectator bis 2010 schrieb und urteilte, über einen langen Zeitraum an sich zu binden.

Jede Ausgabe enthält Berichte, Weinbeschreibungen und Wineratings von 400 bis zu 1.000 Weinen. Darüber hinaus implementierte das Magazin einen Restaurant Award und war 1986 an der Organsation der Wiederauflage des legendären »Judgement of Paris« beteiligt.

Ebenso legendär ist das jährliche Tasting »Wine Experience«, eine Verkostungsveranstaltung mit Verkostungen, Präsentationen, Weinseminaren und Winemaker-Dinners in New York. 2017 kamen 5.000 Besucher um 256 Weine zu verkosten.

Zusätzlich zu den Bewertungen und Beurteilungen der Weine - »Highly recommended« - gibt es auch noch eine Kategorie »Best Value for Money«. Zum Jahresende gibt es zudem noch eine »Top 100« des Jahres.

Der Wine Spectator unterhält auch eine Stiftung um die Schulung in Sachen Wein, Speisen und Genuss zu fördern. 

Auszeichnung

für den Jahrgang 2012

Wine & Spirits Magazine: Winery of the Year 2009

Erklärung Skala

Ausgezeichnet von

Wine & Spirits

Auszeichnung

für den Jahrgang 2012

Best white wine, best winemaker and first growth for the winery - Tim Atkin 2017

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Ausgezeichnet von

Tim Atkin

Der 1961 in England geborene Tim Atkin gilt seit über 30 Jahren neben Jancis Robinson und Michael Bradbent (verstorben 2020) als einer der größten Weinexperten der britischen Insel. Seine Aktivitäten auf dem Gebiet des Weins, so publiziert er Artikel in führenden Fachjournalen wie dem »Decanter«, schrieb Bücher über Wein, ist Kolumnist für verschiedene Tageszeitungen zum Thema Wein. Als der »Observer« 2010 seine Kolumne canceln wollte, formierte sich sogar eine große Protestgruppe auf Facebook.

Tim Atkin ist auch als Fotograf tätig. Für seine Reportagen, Artikel und Kolumnen erhielt er zahlreiche Preise, mehr vermutlich als jeder andere auf diesem Gebiet journalistisch Tätige.

Darüber hinaus ist er Vorsitzender bedeutender Verkostungsveranstaltungen wie der »International Wine Challenge«, dem »New Spain Award« und dem »Vins de Pays Top 100«.

2001 gelang ihm etwas, was nur Wenige vor ihm vollbrachten: Er schaffte die Prüfungen zum »Master of Wine« des »Institute of Masters of Wine« in einem Rutsch.

Auszeichnung

93 / 100

für den Jahrgang 2012

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

für den Jahrgang 2012

Best winery of the World 2015 - Global Network Great Wine Capitals

Erklärung Skala

Ausgezeichnet von

Global Network Great Wine Capitals

Steckbrief

  • Artikelnummer 991596
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Wein
  • Jahrgang 2012
  • Anbauregion La Rioja
  • g.U./ g.g.A Rioja
  • Qualitätsstufe Reserva ES
  • Rebsorten 70% Tempranillo
    15% Cabernet Sauvignon
    15% Graciano
  • Trinktemperatur 18 °C
  • Alkoholgehalt 14,5 % Vol.
  • Restsüße 1,4 g/L
  • Säuregehalt 5,75 g/L
  • Lagerpotential 2027
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Anschrift Hersteller / Abfüller Marqués de Murrieta Ctra Logroño-Zaragoza km 5, 26006 Logroño (La Rioja) España
  • Land Spanien
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Was ist eine Subskription

Subskription

Die Subskription von Bordeaux-Weinen hat unter Kennern dieser legendären Gewächse eine lange Tradition. Nur durch Nutzung dieses Vorkaufsangebots können Sie sichergehen, so rare und gesuchte Gewächse wie Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und viele andere überhaupt zu erhalten. Außerdem können Sie sich nur auf diesem Weg die günstigen Primeur-Preise sichern. Wir reservieren für unsere Kunden ein Kontingent des 2019er Bordeaux bis Mitte August 2020, doch viele der angebotenen Weine werden sehr schnell ausverkauft sein, also warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Bestellung.
Über den Winzer

Marqués de Murrieta

Dem Mythos Wein erliegen immer wieder Menschen, wenn sie mit ihm einmal nachhaltig konfrontiert werden. So geschehen dem Grafen von Creixell, als er zu Beginn der 1980er-Jahre dem Charme der kargen Region, der Anmut und der Tradition des 1872 gegründeten Betriebes Marqués de Murrieta am Rande von Logroño begegnete. Er zog aus dem turbulenten Großstadtleben von Madrid in die Einsiedelei der Rioja und verschrieb sich der Produktion großer Weine. Noch immer werden die Trauben auf einer aus der Gründerzeit des Gutes stammenden Korbpresse verarbeitet, ein sehr zeitaufwendiges Verfahren.

Die Bodega selbst ist ein Schmuckstück, das so konstruiert wurde, dass Most und Wein für die verschiedenen Stufen der Weinbereitung auf natürliche Weise nur durch Schwerkraft bewegt werden. Kaum ein Erzeuger gönnt seinen Weinen so viel Zeit der Reife wie Marqués de Murrieta. Manch ein Wein schlummert in den Kellern für mehr als 10 Jahre, bevor er das Licht der Welt erblicken darf. Etwa der legendäre Castillo Ygay, den der renommierte britische Weinjournalist Hugh Johnson einmal als den »Mouton- Rothschild Spaniens« bezeichnete. Die Weine von Murrieta gelten als der Inbegriff feiner und traditionsreicher Rioja-Weine und der Graf von Creixell setzt alles daran, dass es so bleibt.

Über die Region

Rioja

Die malerische Schönheit der Rioja täuscht darüber hinweg, dass dem kargen Boden am Fuße der Pyrenäen der wohl berühmteste Wein Spaniens regelrecht abgerungen werden muss. Das Klima ist eher rau und kontinental, die Winter sind kalt und frostig, im Sommer macht sich hingegen der kühle und manchmal feuchte Einfluss des Atlantiks bemerkbar. Das Besondere an Rioja-Rotweinen – vornehmlich aus Tempranillo mit kleinen Anteilen Garnacha, Mazuelo oder Graziano erzeugt – ist die lange Lagerung. Die Bodegas lassen ihre Weine je nach Qualitätsstufe unterschiedlich lange in kleinen Eichenfässchen und der Flasche reifen: von der Crianza bis zur Gran Reserva.

Über die Rebsorte

Tempranillo

Der Tempranillo ist die wichtigste Rebsorte Spaniens und heißt übersetzte »die kleine Frühe«, was darauf zurückzuführen ist, dass die Sorte früh reift. Die blauschwarze, hartschalige Beere erzeugt dunkle, teilweise sogar tintige Weine. Der Duft ist unverkennbar intensiv nach Himbeeren und Waldbeeren, Kirsche und Pflaume. Vor allem in der Rioja und Ribera del Duero wird Tempranillo lange im Holzfass ausgebaut, so dass ausgesprochen langlebige Weine entstehen. Obwohl die Rebsorte nicht allzu viel Säure besitzt, sind die Weine oft frisch, lebendig und saftig mit in der Jugend präsenten Tanninen, die durch die Fasslagerung samtig weich werden.