Die begehrtesten Neuheiten der Weinwelt

Endlich September: Die neuen Jahrgänge der größten Weine der Welt erscheinen

Für Fine Wine Liebhaber beginnt die aufregendste Woche des Jahres. Am Place de Bordeaux werden alljährlich in der ersten September-Woche die erlesensten und rarsten Weine der Welt gehandelt. Wir haben für Sie bereits die außergewöhnlichsten Weine reserviert, die Sie von heute an bei uns erhalten.

Auf dem Place de Bordeaux werden die neuen Jahrgänge einiger Ikonen der Weinwelt erstmals angeboten. Nicht nur für uns bedeutet dies schnell sein und sich die außerordentlichen Raritäten sichern. Gleiches gilt für alle, die diese Weine genießen wollen – ganz gleich, ob jetzt oder später. Viele große Domaines und Châteaux nutzen das Know-how und Netzwerk der Bordelaiser Handelshäuser, um ihre Crus und die Raritäten der Weinwelt unter den Händlern zu verteilen. Dank unserer guten Kontakte haben wir Zuteilungen für viele dieser Ikonen erhalten, die wir Ihnen in dieser Woche täglich anbieten können. Es wird also spannend!

Jeden Tag erhalten Sie hier die Chance, die gesuchten Neuheiten des Weinmarkts zu bestellen. Wir wünschen Ihnen viel Glück, dass Sie ein paar der raren Flaschen bekommen!

Unsere Highlights der Releases im Überblick:


TAG 6: Château Palmer

Zehn Jahre später: Palmer zeigt, was 2016 wirklich kann

Mit Château Palmer 2016 kehrt einer der großen Weine von Margaux zehn Jahre nach seiner Entstehung zurück

Manche Bordeaux erzählen ihre Geschichte erst mit der Zeit. Château Palmer 2016 erhält nun, zehn Jahre nach seiner Entstehung, mit dem „10 Years On“-Release einen zweiten großen Auftritt – zu einem Zeitpunkt, an dem sich die erste Reife mit der Substanz eines außergewöhnlichen Jahrgangs verbindet.

Palmer steht innerhalb Margaux' für einen besonders sinnlichen Stil. Seidige Textur und aromatische Tiefe treffen auf die für die Appellation typische Finesse; 2016 kommt eine bemerkenswerte Frische hinzu. Dunkle Frucht, florale Anklänge und feine Würze beginnen sich nach einem Jahrzehnt zu verbinden, die Tannine wirken präzise und geschliffen. Zugleich besitzt der Wein genügend Struktur für viele weitere Jahre.

Mit Château Palmer 2016 „10 Years On“ eröffnet sich die seltene Gelegenheit, einen großen Bordeaux genau in dieser spannenden Phase seiner Entwicklung zu entdecken.

Zehn Jahre Reife haben Palmer 2016 an einen Punkt gebracht, den es jetzt zu entdecken lohnt.

100 Punkte Vinous / 100 Punkte Falstaff / 100 Punkte Wine Enthusiast / 100 Punkte Jane Anson


TAG 5: Penfolds Grange & Yattarna

Ein großer Wein ohne festen Weinberg

Mit dem neuen Penfolds Grange erscheint der aktuelle Jahrgang einer der bedeutendsten Weinikonen Australiens

Grange folgt einer Idee, die den europäischen Vorstellungen großer Herkunftsweine beinahe widerspricht. Entscheidend ist nicht eine einzelne Lage. Penfolds wählt Jahr für Jahr herausragende Shiraz-Partien aus verschiedenen Weinbergen und Regionen Südaustraliens aus und komponiert daraus einen Wein mit unverkennbarer Handschrift.

Diesen Weg schlug Max Schubert bereits 1951 ein. Sein Ziel war ein australischer Rotwein von außergewöhnlicher Tiefe und Langlebigkeit – geprägt von der Qualität des Jahrgangs, aber nicht an die Grenzen eines einzelnen Terroirs gebunden. Bis heute bestimmt dieses Prinzip den Charakter von Grange.

Konzentrierte dunkle Frucht und intensive Würze bilden das kraftvolle Fundament. Präzision, Frische und eine markante Struktur geben ihm Kontur und sorgen dafür, dass sich seine eigentliche Komplexität erst über Jahre entwickelt. Der neue Release setzt damit eine Geschichte fort, die Grange zu einem festen Bezugspunkt des australischen Fine Wine gemacht hat.

Entdecken Sie jetzt den neuen Penfolds Grange – nur in streng limitierter Menge verfügbar.

100 Punkte Decanter / 98 Punkte Robert Parker / 98 Punkte James Suckling


TAG 4: Opus One

Zwei Weine, eine unverkennbare Idee

Die neuen Releases sind da: Zwei der begehrtesten Fine Wines aus dem Napa Valley sind jetzt erhältlich

Am Anfang von Opus One stand die Begegnung zweier Weinwelten. Baron Philippe de Rothschild brachte die Bordelaiser Tradition großer Cabernet-Cuvées ein, Robert Mondavi das Potenzial des Napa Valley. Was daraus entstand, war weder eine kalifornische Kopie von Bordeaux noch ein klassischer Napa Cabernet – sondern ein eigener Stil.

Cabernet Sauvignon bildet bis heute das Rückgrat von Opus One. Die reife, intensive Frucht Kaliforniens erhält durch präzise Tannine, Frische und eine fein gezeichnete Struktur ihr Gegengewicht. Gerade diese Balance verleiht dem Wein seine charakteristische Ruhe und Tiefe.

Overture öffnet eine andere Perspektive auf dieselbe Handschrift. Großzügiger und früher zugänglich, bewahrt er dennoch jene Verbindung aus Kraft und Finesse, die Opus One prägt. Zwei unterschiedliche Interpretationen aus einem Haus – verbunden durch dieselbe Vorstellung von kalifornischem Cabernet.

Zwei Weine, zwei Perspektiven auf Napa Valley – und ein Release, der zum direkten Vergleich geradezu einlädt.


TAG 3: Solaia

Wo die Toskana eine andere Sprache spricht

Mit dem Solaia 2022 erscheint der neue Jahrgang einer der großen Weinikonen Italiens

Mitten im Chianti Classico liegt ein rund 20 Hektar großer Weinberg, der seit Jahrzehnten für eine ungewöhnliche Interpretation seiner Herkunft steht. Solaia verbindet Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc mit Sangiovese – und damit internationale Rebsorten mit einem unverkennbar toskanischen Fundament.

Die südwestliche Ausrichtung und die felsigen Alberese- und Galestro-Böden der Tenuta Tignanello prägen einen Wein, der Reife und Konzentration mit Frische verbindet. Im Jahrgang 2022 zeigt sich diese Spannung besonders klar: dunkle Frucht und würzige Nuancen geben Tiefe, seidiges Tannin sorgt für Kontur und eine präzise Struktur trägt den Wein in ein langes Finale.

Seit dem ersten Jahrgang 1978 hat Solaia seinen festen Platz unter den großen Weinen Italiens gefunden. Der 2022er zeigt, weshalb: nicht durch schiere Kraft, sondern durch die Art, wie selbstverständlich Fülle, Struktur und toskanischer Charakter zusammenfinden.

Wer Solaia in seiner Verbindung aus toskanischer Herkunft und internationaler Stilistik schätzt, findet im 2022er einen besonders spannenden Jahrgang.


TAG 2: Masseto & Massetino

Merlot auf blauem Ton

Sie sind zurück: Die neuen Jahrgänge zweier der begehrtesten Weine der Toskana sind jetzt erhältlich

Masseto beginnt im Boden. Der charakteristische blaue Ton von Bolgheri speichert Feuchtigkeit und stellt den Merlot zugleich vor Bedingungen, aus denen ein Wein von ungewöhnlicher Dichte und Struktur hervorgeht. Mediterrane Wärme sorgt für reife, intensive Frucht; das Terroir gibt ihr Halt, Tiefe und Kontur.

Daraus entsteht die besondere Spannung von Masseto. Opulenz und seidiger Schmelz stehen einer präzisen Tanninstruktur gegenüber, Kraft wird durch Eleganz aufgefangen. Der Wein besitzt die Wärme seiner toskanischen Herkunft, ohne an Klarheit zu verlieren.

Massetino interpretiert dasselbe Terroir mit einer anderen Gewichtung. Er zeigt sich zugänglicher und unmittelbarer, trägt jedoch deutlich die Handschrift seines großen Pendants. Gemeinsam erlauben beide Weine einen seltenen Blick darauf, wie unterschiedlich ein außergewöhnliches Terroir seinen Charakter ausdrücken kann.

Masseto und Massetino nebeneinander zu erleben, eröffnet einen faszinierenden Blick auf zwei Ausdrucksformen desselben außergewöhnlichen Terroirs.

99 Punkte Jeb Dunnuck / 97 Punkte James Suckling 


TAG 1: Große Gewächse

Deutschlands große Lagen haben das Wort

Die neuen Großen Gewächse – Deutschlands Spitzenweine 2024 & 2025

Wenn im Wiesbadener Kurhaus die neuen VDP.GROSSEN GEWÄCHSE® vorgestellt werden, geht es vor allem um Herkunft. Die trockenen Spitzenweine stammen aus klassifizierten Lagen und sollen deren Charakter so präzise wie möglich ins Glas bringen. Gerade deshalb lohnt der Blick über Rebsorten und Regionen hinweg.

2026 treffen dabei zwei Jahrgänge aufeinander. Zahlreiche Rieslinge kommen bereits als 2025er auf den Markt, während andere Große Gewächse ein zusätzliches Jahr im Keller erhalten haben und nun aus 2024 erscheinen.

Unsere Auswahl zeigt diese Vielfalt exemplarisch: Robert Weils Kiedrich Gräfenberg steht für die mineralische Präzision des Rheingaus, Rings' Saumagen für einen der profiliertesten Riesling-Ursprünge der Pfalz. Der Kähner Grauburgunder von Franz Keller erweitert das Bild um Baden und eine Burgundersorte, während Maximin Grünhaus mit dem Abtsberg eine der historischen Steillagen der Mosel einbringt.

Vier Weine, verschiedene Rebsorten und Regionen – verbunden durch den Anspruch, Herkunft nicht zu überdecken, sondern möglichst klar herauszuarbeiten.

Eine Auswahl, die dazu einlädt, Deutschlands große Lagen und ihre ganz unterschiedlichen Handschriften im Glas zu erkunden.