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2019
Domaine Louis Jadot Clos Vougeot
Clos Vougeot Grand Cru AOP

175,00
pro Flasche (0.75l), 233,33 €/L

Domaine Louis Jadot Clos Vougeot Clos Vougeot Grand Cru AOP

Der Clos de Vougeot zählt zu den besten und berühmtesten Lagen des Burgund, für Kenner und Liebhaber ist diese Lage längst eine Legende mit Kultcharakter. Ein Wein, der diesen Namen trägt, muss daher diesen hohen Erwartungen auch gerecht werden – und das tut dieser zutiefst beeindruckende 2019er auf jeden Fall. Der Duft nach dunklen Kirschen, Fliederbeeren und schwarzen Brombeeren im Wechsel mit Walnüssen, Lakritz, frischem Kaffee und Schokolade, durchzogen von feinen Noten von hellen Rosen und Veilchen, ist an Ausdruck und Originalität kaum zu übertreffen. Der Geschmack entwickelt richtig Druck am Gaumen, wirkt dabei aber durch seine feinen Tannine und den zarten Säurenerv sehr elegant, gleichzeitig sehr mundfüllend und auskleidend. Das Finale ist so saftig und herrlich lang, erweist sich durch seine Spuren von Graphit aber auch wiederum sehr animierend. Für die wahren Burgunder-Fans führt an diesem Wein kein Weg vorbei. 

 

Spitzen-Jahrgang 2019:

In Burgund gibt es eine Redensart, die besagt, dass alle Jahrgänge, die auf „9“ enden, zu wahrer Größe heranwachsen. Da macht auch der übertragende Jahrgang 2019 keine Ausnahme – ganz im Gegenteil. Dabei begann der Vegetationszyklus wenig verheißungsvoll. Harte April-Fröste ließen die Ernte-Erwartungen bereits im April schrumpfen, ungünstige Witterung während der Rebblüte verhießen wenig Gutes. Und in der Tat, schon zu diesem Zeitpunkt standen Ernteausfälle zwischen 20-50 Prozent fest. Dann kam der sehr warme und trockene Sommer, der aber genau rechtzeitig im September durch drei Regentage abgelöst wurde. Während die Winzer keine allzu hohen Erwartungen an diesen Jahrgang hegten, geschah das Wunder; zur Erntezeit präsentierten sich die Trauben in einem geradezu perfekten, vollreifen Zustand. Bereits der Most wies neben einem betörenden Duft auch ein herrliches Säuregerüst auf, was auf exzellente und geradezu spannungsgeladene Weine verwies. Unsere Verkostungen bestätigen dies in eindrucksvoller Art und Weise: es sind fantastische und sehr ausdrucksvolle Weine geworden, die auch ein hervorragendes Reife- und Alterungspotential mitbringen. Die Mengen dieser großartigen Weine sind allerdings aus den voraus geschilderten Gründen streng limitiert. \n

WEINSHOP DES JAHRES 2022
ausgezeichnet von »DIE ZEIT«
SCHNELLE LIEFERUNG
3 - 5 Werktage (DE)
SICHER EINKAUFEN
zertifiziert von Trusted Shops
FINE WINE SORTIMENT
über 4.000 Premium-Weine

Auszeichnungen (9)

Auszeichnung

97 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2019

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

92-94 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2018

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Auszeichnung

94 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2015

Autor: Tesdorpf

Erklärung Skala

99–100 Punkte: absolut außergewöhnlich, Weltklasse, Jahrhundertwein.

95–98 Punkte: überragend, außergewöhnlich, großer Wein.

90–94 Punkte: ganz hervorragend, exzellenter Gutswein, sehr charaktervoll.

85–89 Punkte: sehr guter Einstiegswein, Tendenz zu ausgezeichnet, sehr gelungen, sollte man kennenlernen.

Unter 85 Punkte: Weine, die wir mit weniger als 85 Punkten bewerten, finden keinen Eingang in das Sortiment.

Ausgezeichnet von

Tesdorpf

Der Name Tesdorpf steht für »Fine Wine«, für die edlen Weine der Welt, wie kaum ein anderer. Das dokumentieren wir auch und gerade mit Bewertungen und Medaillen renommierter Weinjournalisten oder Fachpublikationen in unseren Aussendungen oder in unserem Webshop, um zu unterstreichen, auf welch hohem Niveau sich unsere Weinselektion bewegt. Das aber genügt uns nicht mehr. Wir haben festgestellt, dass manch eine Bewertung schwer nachvollziehbar ist oder am Wein vorbeigeht. Aus diesem Grund haben wir beschlossen:

WIR WERDEN UNSERE WEINE AUCH SELBST BEWERTEN.

Wir, das Experten- und Verkostungsteam des Hauses Tesdorpf, diskutieren leidenschaftlich, aber konstruktiv jeden Wein im Hinblick auf Herkunft, Stilistik, Rebsortentypizität und Charakteristik. Und daraus ergeben sich fundierte Bewertungen jedes einzelnen Weines. Warum also sollen Sie als Kunde des Hauses nicht davon profitieren, statt an Stelle sich nur auf Einschätzungen einzelner Kritiker verlassen zu müssen? Unsere Bewertungen spiegeln das Ergebnis unserer Expertenrunde wider. Bitte beachten Sie auch unsere untenstehenden Erläuterungen, dann wissen Sie dank unserer Bewertungen stets, was für einen Wein Sie hier genießen können.

Natürlich müssen Sie in Zukunft auf R. Parker & Co, nicht verzichten, aber Sie finden fortan an jedem Wein auch unsere Tesdorpf-Bewertung. Wir beurteilen unsere Weine nach dem bekannten und bewährten 100-Punkte-System. Wir freuen uns sehr Ihnen auf diesem Weg eine weitere Hilfe an die Hand geben zu können, den richtigen Wein zu finden.

Auszeichnung

92 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

100-98 Punkte: außergewöhnlich, Jahrhundertwein / Award in Gold 

97-95 Punkte: außergewöhnlich / Award in Gold

94-90 Punkte: sehr zu empfehlen / Award in Silber

89-86 Punkte: Empfehlung / Award in Bronze

85-83 Punkte: ordentlich, mögliche Anwartschaft auf /eine Medaille

82-76 Punkte: ordentlich

75-70 Punkte: kleiner Wein

Unter 70 Punkte: fehlerhaft

Ausgezeichnet von

Decanter

Der »Decanter« ist das wichtigste britische Weinmagazin und wurde 1975 mit der selbstbewussten Subline »The World‘s Best Wine Magazine« gegründet. Hauptsächlicher Schwerpunkt bildet das Thema Wein mit allen seinen Facetten, aber auch Spirituosen werden behandelt und besprochen. Daneben gibt es einen Weinführer und selbstverständlich auch Weinbewertungen. Der Decanter erscheint monatlich und erfreut sich einer weltweiten Verbreitung.

Unter den Autoren des Magazins findet man das Who is Who der internationalen Weinkritik. So schrieb etwa der Master of Wine und Weinbuchautor Michael Broadbant regelmäßig für den Decanter, leider verstarb er unlängst. Auch die große Dame der britischen Weinkritik Jancis Robinson zählt zu den regelmäßigen Autorinnen.

Anders als etwa der Wine Advocate, der in erster Linie Verkostungsnotizen mit Bewertungen liefert, erscheinen im Decanter auch umfangreiche Artikel über Winzer und Regionen. 

Jährlich wird »Man / Woman of the Year« der Weinwelt ermittelt. Darunter sind legendäre und illustre Namen wie Angelo Gaja, Robert Mondavi, Piero Antinori oder der Weinschriftsteller Hugh Johnson.

Auf Decanter.com können User zwei Mal im Jahr über die 50 bedeutendsten Winzerpersönlichkeiten der Welt abstimmen. Darüber hinaus werden seit 2004 in einer groß angelegten Verkostung mit Top-Verkostern die »Decanter-Awards« vergeben. In diesem aufwendigen Wettbewerb werden sozusagen die Weine des Jahres ermittelt. Bewertet werden die Weine nach einem spezifizierten 100 Punkte System.

Auszeichnung

92 / 100

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

100-96 Punkte: außergewöhnlich, Weltklasse

95-90 Punkte: ganz hervorragend

89-85 Punkte: sehr gut, Tendenz in Richtung ausgezeichnet, sollte man kennenlernen

84-80 Punkte: durchschnittlich, ordentlich, gut, sauber

79-75 Punkte: unterdurchschnittlich, möglicherweise mit einem Mangel behaftet

unter 75 Punkte: unsauber, nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Antonio Galloni

Der als Sohn eines Italieners und einer Amerikanerin in Caracas geborene Antonio Galloni zählt mit seinem Portal »Vinous« zu den einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei zeigte sein beruflicher Weg zunächst in eine ganz andere Richtung, denn er studierte am Boston‘s Berklee College of Music Jazz Komposition und Gitarre. 

Ein Job bei Putnam Investment führte ihn nach Italien, wo er einen inniglichen Kontakt mit den Weinen des Landes schloss. Ab 2004 gab er den »Piedmont Report« heraus, der sich den Weinen des Piemont widmete. Dadurch wurde Robert Parker auf ihn aufmerksam, der ihn 2006 für das Verkostungsteam seines »Wine Advocate« engagierte. In der Folgezeit wurde er zum führenden Kritiker des Magazins.

2013 dann trennten sich die Wege von Robert Parker und Antonio Galloni und er eröffnete das Portal »Vinous«, heute die wohl erfolgreichste Publikation zum Thema Wein. 2014 verschmolz Stephen Tanzer mit seiner Zeitschrift »The International Wine Cellar« mit dem Portal und wurde Chefredakteur unter dem CEO Antonio Galloni. Vinous hat heute Abonnenten in über 80 Ländern und gilt als vollständig unabhängig. Alle notwendigen Ausgaben werden vom Portal selbst finanziert.

Neben Italien gilt Antonio Galloni als großer Spezialist für Champagner, und die Regionen Chablis, Burgund und Kalifornien. Er, sowie überhaupt »Vinous«, bewerten die Weine nach dem 100 Punkte-System.

Auszeichnung

16 / 20 Punkte

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

20 Punkte: Exzellent, absolut outstanding, Jahrhundertwein

19 Punkte: Top-Wein aus Spitzenjahrgang

18 Punkte: außergewöhnlich

17 Punkte: sehr gut bis partiell außergewöhnlich

16 Punkte: sehr gut, bereits deutlicher Charakter vorhanden

15 Punkte: gut, verfügt bereits über etwas Charakter

14 Punkte: gute Qualität

13 Punkte: ordentlicher Wein, Wein für jeden Tag

12 Punkte: mäßige Qualität, aber sauber

11 Punkte: Wein mit leichten Fehlern

bis 10 Punkte: grob fehlerhaft, schlecht

Ausgezeichnet von

Jancis Robinson

Die 1950 in Cumbria geborene Jancis Robinson gilt als die »Grande Dame« der interanationalen Weinwelt, deren Schrift und Beurteilungen richtig Gewicht haben. Ihre Karriere begann 1971 als Journalistin bei der Zeitschrift »Wine & Spirits«. 1984 absolvierte sie die schwierigste Weinprüfung der Welt, den »Master of Wine«.

Als Weinautorin schuf sie mit dem »Oxford Weinlexikon« und dem bahnbrechenden Werk »Rebsorten und ihre Weine«, in dem 800 unterschiedliche Sorten beschrieben werden, Meilensteine bzw.  Standardwerke im Bereich der Weinpublikationen.

Für ihre Verdienste um die Weinkritik erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Open University sowie den »Order of the British Empire«. Bis heute schreibt sie eine wöchentliche Weinkolumne in der renommierten »Financial Times«.

Auszeichnung

95 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

100-96 Punkte: klassisch, großer Wein

95-90 Punkte: außergewöhnlich, Wein mit hohem Charakter und Stil

89-85 Punkte: sehr guter Wein, Wein mit speziellen Qualitäten

84-80 Punkte: gut, solider Wein, ordentlich gemacht

79- 75 Punkte: mittelmäßig, möglicherweise mit kleinen Fehlern behaftet

Unter 75 Punkte: nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Wine Spectator

Der »Wine Spectator« gehört neben dem »Wine Advocate« und dem »Decanter« zu den wichtigsten Publikationen der internationalen Weinwelt. Das Magazin wurde 1976 von Bob Morrisey gegründet und vermochte namhafte Weinexperten wie etwa James Suckling, der für den Wine Spectator bis 2010 schrieb und urteilte, über einen langen Zeitraum an sich zu binden.

Jede Ausgabe enthält Berichte, Weinbeschreibungen und Wineratings von 400 bis zu 1.000 Weinen. Darüber hinaus implementierte das Magazin einen Restaurant Award und war 1986 an der Organsation der Wiederauflage des legendären »Judgement of Paris« beteiligt.

Ebenso legendär ist das jährliche Tasting »Wine Experience«, eine Verkostungsveranstaltung mit Verkostungen, Präsentationen, Weinseminaren und Winemaker-Dinners in New York. 2017 kamen 5.000 Besucher um 256 Weine zu verkosten.

Zusätzlich zu den Bewertungen und Beurteilungen der Weine - »Highly recommended« - gibt es auch noch eine Kategorie »Best Value for Money«. Zum Jahresende gibt es zudem noch eine »Top 100« des Jahres.

Der Wine Spectator unterhält auch eine Stiftung um die Schulung in Sachen Wein, Speisen und Genuss zu fördern. 

Auszeichnung

92 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2015

Autor: Stephen Tanzer

Erklärung Skala

100-96 Punkte: außergewöhnlich, Weltklasse

95-90 Punkte: ganz hervorragend

89-85 Punkte: sehr gut, Tendenz in Richtung ausgezeichnet, sollte man kennenlernen

84-80 Punkte: durchschnittlich, ordentlich, gut, sauber

79-75 Punkte: unterdurchschnittlich, möglicherweise mit einem Mangel behaftet

unter 75 Punkte: unsauber, nicht empfehlenswert

Ausgezeichnet von

Vinous

Der als Sohn eines Italieners und einer Amerikanerin in Caracas geborene Antonio Galloni zählt mit seinem Portal »Vinous« zu den einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei zeigte sein beruflicher Weg zunächst in eine ganz andere Richtung, denn er studierte am Boston‘s Berklee College of Music Jazz Komposition und Gitarre. 

Ein Job bei Putnam Investment führte ihn nach Italien, wo er einen inniglichen Kontakt mit den Weinen des Landes schloss. Ab 2004 gab er den »Piedmont Report« heraus, der sich den Weinen des Piemont widmete. Dadurch wurde Robert Parker auf ihn aufmerksam, der ihn 2006 für das Verkostungsteam seines »Wine Advocate« engagierte. In der Folgezeit wurde er zum führenden Kritiker des Magazins.

2013 dann trennten sich die Wege von Robert Parker und Antonio Galloni und er eröffnete das Portal »Vinous«, heute die wohl erfolgreichste Publikation zum Thema Wein. 2014 verschmolz Stephen Tanzer mit seiner Zeitschrift »The International Wine Cellar« mit dem Portal und wurde Chefredakteur unter dem CEO Antonio Galloni. Vinous hat heute Abonnenten in über 80 Ländern und gilt als vollständig unabhängig. Alle notwendigen Ausgaben werden vom Portal selbst finanziert.

Neben Italien gilt Antonio Galloni als großer Spezialist für Champagner, und die Regionen Chablis, Burgund und Kalifornien. Er, sowie überhaupt »Vinous«, bewerten die Weine nach dem 100 Punkte-System.

Auszeichnung

93-95 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2015

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Steckbrief

  • Artikelnummer 705286
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Rotwein
  • Jahrgang 2019
  • Anbauregion Burgund
  • Anbaugebiet Côte de Nuits
  • Appellation Clos Vougeot
  • Rebsorten 100% Pinot Noir
  • Trinktemperatur 16 °C
  • Alkoholgehalt 13,5 % Vol.
  • Lagerpotential 2040
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Louis Jadot - Beaune - France
  • Land Frankreich
  • Flaschengröße 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Der Winzer

Louis Jadot

Die grandiose Geschichte des Burgund wurde und wird in erster Linie von Handelshäusern geprägt, die nicht nur erstklassige Weine erzeugen, sondern mit ihrem geschickten Vertrieb schon vor hunderten von Jahren die Weine erst weltberühmt machten. Ohne diese Häuser wäre Burgund nicht das, was es heute ist, denn ihnen oblag es die Weine der Winzer auszubauen, zu hegen und zu pflegen, um sie dann rund um den Globus zu vertreiben. Einer der größten und bedeutendsten Protagonisten ist das Haus Louis Jadot im malerischen Beaune.

Die Region

Burgund

Neben Bordeaux zählt Burgund zu den berühmtesten Weinbaugebieten der Welt, Burgunder war über Jahrhunderte hinweg der Wein besonders der französischen Königshäuser. Vom exponiert nördlich gelegenen Chablis bis hinunter in die Region Beaujolais erstreckt sich Burgund, wobei die „Côte d´Or als das Herzstück gilt. Diese wiederum unterteilt sich in die vom Pinot Noir bestimmte nördliche Côte de Nuits und die im besonderen Maß für ihre weißen Burgunder berühmte südliche Côte de Beaune mit ihrem berühmten Zentrum Beaune. 1er Crus und Grand Crus reihen sich aneinander von Nord nach Süd, auf denen die berühmtesten und begehrtesten Weiß- und Rotweine der Welt wachsen, etwa Legenden wie der La Romanée oder der weiße Montrachet. Das Klima ist kühl, der Boden besteht in erster Linie aus Kalk. Im hoch im Norden gelegenen Chablis entsteht darüber hinaus einer der interessantesten Chardonnay-Weine überhaupt auf dem einzigartigen Kimmeridge-Kalk, während der Chardonnay aus dem südlichen Meursault wesentlich voller und weicher ausfällt. Das Beuajolais wird dem Burgund hinzugerechnet, allerdings weichen Klima und Boden, und erst recht die dominierende Rotweinsorte Gamay deutlich vom Burgund ab.

Die Rebsorte

Pinot Noir

Die aus dem Burgund stammende Sorte ist fraglos eine der besten Rebsorten der Welt, eine »Cépage noble«. Weltweit wird die Sorte als Pinot Noir angebaut, in Italien heißt sie Pinot Nero und in Deutschland Spätburgunder. Pinot Noir bringt körperreiche, helle Rotweine mit einem harmonischen Säure- und Tannin-Gerüst hervor. Fruchtige Beerenaromen und Bittermandelnoten sind typisch. Die Sorte bringt das Terroir ihres Weinberges in ganz besonderer Weise zum Ausdruck, vor allem im Burgund, wo aus ihr einige der besten Weine der Welt entstehen. In der Champagne ist sie neben Pinot Meunier und Chardonnay die dritte wichtige Rebsorte großer Champagner.