2020
Santa Cecilia
Noto DOC
Planeta

29,90
pro Flasche (0.75l), 39,87 €/L

Santa Cecilia Noto DOC

Wenn es einen Flaggschiff-Wein des sizilianischen Weinguts Planeta gibt, dann ist es wohl der Santa Cecilia. Ein eleganter, Rotwein, hergestellt aus der wichtigsten Rebsorte Siziliens, Nero d'Avola. Er duftet herrlich nach mediterranen Kräutern, gefolgt von Zwetschgen sowie Johannisbeeren und Heidelbeeren. Am Gaumen wiederholen sich die fruchtigen Aromen, später begleitet von Zimt und Lakritz. Äußerst konzentriert und dicht. Lang anhaltend.
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Auszeichnungen

Auszeichnung

Auszeichnung von James Suckling

93 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2020

James Suckling

Erklärung Skala

100-95 Punkte: Must-buy, absolute Empfehlung

90 Punkte und mehr: herausragender Wein

Unter 88 Punkte: möglicherweise trotzdem einen Kauf Wert, aber mit Vorsicht zu genießen

Ausgezeichnet von

James Suckling

Der Amerikaner James Suckling, Jahrgang 1958, zählt heute zu den bedeutendsten und einflussreichsten Weinkritikern der Welt. Dabei geriet er mehr über Umwege in die Weinwelt, denn er studierte zunächst Journalismus an der Universität von Wisconsin. Bedingt durch seinen Vater wandte er sich aber vor allen Dingen nach 1978 zunehmend der Weinwelt zu. Ein entscheidender Schritt war die Aufnahme der Arbeit für das international hoch renommierte Fachjournal »Wine Spectator« 1981, die Zusammenarbeit sollte fast 30 Jahre andauern.

Zu Beginn der 80er Jahre führten ihn erste Reisen nach Europa, wo er seine große Liebe zu den Top-Weinen aus Bordeaux und Italien entdeckte. Ab 1985 leitete er das Europa-Büro des Wine Spectators. Seinen Schwerpunkt bildeten die Weine aus Bordeaux und Italien, er schrieb aber auch über Australien, Neuseeland und Amerika. Der Zigarrenliebhaber Suckling schrieb auch nebenbei für die Zeitschrift Cigar Afficionado und veröffentlichte Bücher, etwa über Jahrgangs-Portwein. Seit 2010 arbeitet James Suckling als freier Journalist und lebt mit seiner Familie in der Toskana. Mittelpunkt ist seine Website jamessuckling.com, auf der er auch international wichtige Persönlichkeiten vorstellt, die sich um den Wein verdient gemacht haben, z.B. Mike D. von der berühmten Rockband Beastie Boys. 

Auch in Filmen wirkte James Suckling mit, etwa in dem Dokumentarfilm »Blood into Wine« seines Freundes Maynard James Keenan von der Rockband Tool über dessen Projekt eines Weinguts in Arizona. 

Ebenfalls unterstützt er das Projekt »One World One Wine«, das vor allen Dingen das Miteinander von Juden, Muslimen und Christen unterstützen soll. Hierfür wird ein Wein aus Trauben internationaler Herkünfte wie Ungarn, Slowenien, Mexiko oder Kalifornien cuvétiert.

Auszeichnung

Auszeichnung von Robert Parker

93 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2020

Robert Parker

Erklärung Skala

100-96 Punkte: ganz außergewöhnliche Weine, absolut outstanding, einzigartig, unvergleichlich

95-90 Punkte: bemerkenswerte Weine, sehr gut bis exzellent

89-80 Punkte: sehr gelungene Weine

79-70 Punkte: durchschnittliche Weine 

69-60 Punkte: unterdurchschnittliche Weine

59-50 Punkte: schwache Weine, teilweise fehlerhaft

Parkers Entwicklung und Einführung des 100 Punkte-Systems stellt eine Wende, eine Revolution der Weinkritik dar. Kein Wunder also, dass es in der Folgezeit andere gängige Systeme wie 20 Punkte, Sterne und Vergleichbares in den Schatten stellte. Der Vorzug des Systems liegt in dem Umstand begründet, dass man hier wesentlich differenzierter bewerten kann als mit allen anderen. 

Parkers System gibt zunächst einmal jedem Wein 50 Punkte, einfach nur dafür, dass er schon einmal da ist und die Gaumen der Juroren benetzen darf. Danach setzt eine mehrstufige Bewertung ein, die im Glücksfall in den legendären 100 Punkten münden kann.

Ausgezeichnet von

Robert Parker

Ganz ohne Frage war Robert Parker einer der einflussreichsten Weinkritiker, dessen Schaffen selbst heute noch Wirkung zeigt, auch wenn er sich seit 2012 zunehmend zurückgezogen hat. Er hat mit Kreativität und Innovationsgeist Weinjournalismus und Weinbewertung revolutioniert.

Der studierte Rechtsanwalt verstand sich als Sprachrohr des Verbrauchers und schuf 1978 den Newsletter »The Wine Advocate«, der in der Folgezeit zu einer der bedeutendsten Publikationen der internationalen Weinwelt aufsteigen sollte. Bahnbrechend war seine Erfindung des 100 Punkte-Systems für Weinbewertungen, das sich rasch neben dem bis dahin üblichen 20 Punkte-System etablierte.

Der große Durchbruch gelang Parker als er den Bordeaux-Jahrgang 1982, von Kritikern wegen des warmen Witterungsverlaufs eher skeptisch beurteilt, als erster mit einem »outstanding« bewertete und mit seinem Urteil recht behalten sollte. Der Jahrgang gilt heute als einer der größten in der Geschichte des Bordelais und genießt Kultstatus. Und er verschaffte Robert Parker ein derart hohes Maß an Popularität, dass in der Folgezeit die Zahl der Abonnenten des »Wine Advocate« auf 40.000 anwuchs. Parker-Bewertungen sind heute aus der Weinkritik nicht mehr wegzudenken.

Ab 2012 zog sich Parker zunehmend zurück und verkaufte seinen Newsletter. Chefredakteurin des »Wine Advocate« ist heute Master of Wine Lisa Perrotti-Brown. 2017 erwarb zudem der Restaurantführer »Guide Michelin« Anteile an dieser nach wie vor äußerst bedeutenden Publikation.

Steckbrief

  • Artikelnummer 383315
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Rotwein
  • Jahrgang 2020
  • Anbauregion Sizilien
  • Appellation Noto
  • Qualitätsstufe Denominazione Di Origine Controllata
  • Rebsorten 100% Nero d'Avola
  • Trinktemperatur 18 °C
  • Alkoholgehalt 14 % Vol.
  • Lagerpotential 2026
  • Verschluss Naturkorken
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur AZIENDE AGRICOLE PLANETA S.S. MENFI (AG) ITALIA
  • Land Italien
  • Flaschengröße 0,75 L
  • Geschmack trocken

Diesen Artikel gibt es auch im Paket

Der Winzer

Planeta

Viele, um nicht zu sagen jeder Freund italienischer Weine spricht über das Weinwunder von Sizilien. Dabei ist das kaum älter als 20 - 25 Jahre, und es ist mit kaum mit einem Namen so verbunden wie mit jenem von Planeta. Diese Winery lieferte die Initialzündung zu jenem Wunder, verdiente sich dabei große Meriten als Architekt und ist bis heute einer der Motoren. 1985 legten die Geschwister Alessio und Santi Planeta den ersten Weinberg auf Sizilien an. Dazu stieß damals die Cousine Francesca. Der erste Wein aber wurde erst Mitte der 90er Jahre veröffentlicht – und ließ aufhorchen. Da tat sich was auf der Insel! Die Winery wurde von vorneherein geründet mit dem Ziel, ausschließlich Spitzenweine zu erzeugen. Belanglose Weine für jeden Geschmack waren von Beginn an die Sache des Planeta Triumvirats nicht. Auch wurden Weinberge an den verschiedensten Ecken von Sizilien gesucht, und auch das hatte seine Gründe, denn neben internationalen Sorten wie Chardonnay oder Cabernet Sauvignon war das große Ziel die Wiederbelebung alteingesessener, autochthoner Rebsorten Siziliens. Ein wahrer Schatz, der lange zu Gunsten von Massenweinen vernachlässigt worden war. Unter der Regie von Planeta erlebten Sorten wie Grecanico, Cattaratto, Frappato oder Nero d‘Avola sowie einige andere ihre große Renaissance. Und noch etwas zeichnet Planeta aus: hier ist Respekt vor der Natur nicht nur eine Worthülse, vielmehr versucht die Familie Planeta durch nachhaltiges Wirtschaften und durch Landschaftsschutz die Natur zu ihrem Recht kommen zu lassen. Der Lohn bleibt nicht aus, Planetas Weine gehören heute zu den gefeiertsten Siziliens.

Die Region

Sizilien

Sizilien gehört ohne Frage zu den spannendsten Weinregionen Europas. Kaum irgendwo sonst findet man mehr Sortenvielfalt als hier. Die klimatischen Bedingungen sind so gut, dass sich hier sowohl klassische europäische Sorten wie Syrah, Merlot oder Chardonnay wohlfühlen als auch die eigenen, autochthonen Sorten, allen voran natürlich der Nero d’Avola. Die heißen Tage, die kühlen, vom Meereswind geprägten Nächte und die kargen, Böden liefern ausgezeichnetes Traubenmaterial sowohl für Alltagsweine als auch für Spitzenerzeugnisse.

Die Rebsorte