Unsere Lieblingswinzer

Weine von langjährigen Partnern und neuen Freunden

Manche Weine begleiten uns über Jahre – wie gute Freunde, auf die man sich immer verlassen kann. In dieser Auswahl stellen wir Winzer vor, mit denen wir seit Langem zusammenarbeiten, denen wir vertrauen und die in ihren Regionen zur absoluten Elite zählen.

Ob der »Loto« von Villa Santo Stefano, ein Supertoskaner mit großem Auftritt, der Lübecker Rotspon – unser hanseatisches Erbstück – oder der präzise Chablis von Bernard Defaix: Sie alle stehen für Herkunft, Handschrift und Charakter.

Weine mit Seele, gemacht von Menschen, die mehr können, als nur großartige Weine zu erzeugen – sie erzählen Geschichten.

Überzeugt sind wir auch von der Essenz von Château Fuissé. Der Jahrgang 2023 von Tête de Cuvée aus dem Herzstück des Mâconnais präsentiert das südliche Burgund in Perfektion.

Mit genussvollen Grüßen aus Hamburg!

Weine mit Geschichte aus unserem Sortiment:


Kult Klassiker

LOTO 2022: Der neue Jahrgang ist da!

Wenn Wolfgang Reitzle etwas anpackt, dann mit dem Anspruch, an die Spitze zu gelangen. Als einer der prägenden Manager der deutschen Wirtschaft hat er internationale Konzerne geführt, Marken geformt und Maßstäbe gesetzt. Seine Leidenschaft für große Weine verfolgt er mit derselben Konsequenz – und mit demselben Präzisionsanspruch, der seine gesamte Karriere geprägt hat.
Mit der Villa Santo Stefano oberhalb von Lucca hat sich Wolfgang Reitzle keinen Ruhesitz geschaffen, sondern ein echtes Boutique-Weingut aufgebaut. Sein Ziel war von Anfang an klar definiert: einen der eigenständigsten Weine der Region zu erzeugen. Was als kleines Projekt mit Sangiovese begann, entwickelte sich rasch zu einer kompromisslosen Qualitätsinitiative. Loto ist heute das Herzstück des Guts – eine kraftvolle, elegante Cuvée, die es qualitativ mit renommierten Supertuscans aufnehmen kann.
Und genau das begeistert uns. Loto verbindet dunkle Kirschfrucht, feine Würze und saftige Struktur mit jener Präzision, die große toskanische Weine auszeichnet. Für uns ist Loto ein Paradebeispiel dafür, dass großer toskanischer Wein keine Frage des Namens allein ist – sondern der Philosophie dahinter.
Dass Wolfgang Reitzle seit 2022 dem Aufsichtsrat der Hawesko Holding angehört – zu der auch Tesdorpf gehört – verschweigen wir nicht. Aber es ist der Wein, der hier das letzte Wort hat. Loto hätte seinen Platz in unserer Auswahl verdient, gleich wer dahintersteht.

Grand Gru Weißweinglas

Gratis ab 18 Flaschen: Zwiesel Grand Cru Weißweinglas

Handmade, im 2er-Set im Wert von 89,90 €

Jugend noch verschlossen zeigen. Der breite Kelchdurchmesser und der lange Duftkamin des hohen Glases erlauben dem Wein, ausgiebig zu atmen, und geben damit seinen Aromen Raum zur Entfaltung.

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ZUM ARTIKEL

Lieblingswinzer-Paket

Unsere Empfehlung für Genießer

Dieses Paket vereint drei große Weine von Winzern, denen wir seit Jahren vertrauen – jeweils zwei Flaschen, sorgfältig für Sie zusammengestellt. Der aromatisch-würzige Bagunça von der Familie Niepoort ist ein spannender, trockener Rotwein aus dem Douro-Tal. Der Chablis von Bernard Defaix, Shootingstar seiner Appellation, zeigt Präzision und Mineralität auf höchstem Niveau. Und der Vorberg Pinot Bianco der Kellerei Terlan ist ein Meisterstück von Kellermeister Rudi Kofler – fein, tief und außergewöhnlich elegant. Im Paket sparen Sie 30 Euro – und genießen drei Weine, die in keiner Sammlung fehlen sollten.


Mister Blaufränkisch

Roland Velich – Der Mann, der Blaufränkisch neu definierte

Roland Velich ist keiner, der den einfachen Weg wählt. Skilehrer, Croupier, Visionär – sein Lebenslauf liest sich wie ein Roman. Doch mit Moric hat er im Burgenland ein Kapitel geschrieben, das die Weingeschichte Österreichs verändert hat. Während Anfang der 2000er viele Winzer auf Kraft und viel Holz setzten, suchte Roland nach Eleganz. Nach Finesse. Nach burgundischer Präzision für eine Rebsorte, die damals kaum jemand auf dem Radar hatte: Blaufränkisch.
Mit uralten Reben aus Lutzmannsburg und Neckenmarkt, teils 50 bis 110 Jahre alt, arbeitet er wie ein Grand-Cru-Winzer im Burgund. Die eisenreichen Böden eines prähistorischen Vulkans schenken seinen Weinen eine kühle, salzige Mineralität. Im Keller lässt Roland den Trauben Zeit. Spontangärung, lange Mazeration, Ausbau im großen, gebrauchten Holz. Keine Schönung, keine Filtration. Jeder Wein soll seine Herkunft klar zeigen.
Wir bei Tesdorpf schätzen Roland Velich, weil er Haltung beweist. Weil er mit Moric Blaufränkisch auf die Weltkarte gesetzt hat – als erster österreichischer Rotwein mit 95 Parker-Punkten und als Falstaff Winzer des Jahres 2023. Seine Weine sind keine lauten Statements. Sie sind leise, tiefgründig und von großer Noblesse. Wer verstehen will, welches Potenzial in Blaufränkisch steckt, kommt an Moric nicht vorbei.


Die Iberien-Pioniere

Dirk Niepoort – Visionär vom Douro

Dirk Niepoort steht wie kaum ein anderer für die große Weintradition Portugals – und für ihren mutigen Aufbruch in die Moderne. Seit Generationen ist seine Familie im Douro verwurzelt. Mit Niepoort verantwortet er einige der begehrtesten Vintage Ports unserer Zeit. Doch Dirk wäre nicht Dirk, wenn er sich allein auf diesem Ruhm ausruhen würde.
Er war einer der ersten, die dem Douro-Tal neben dem Portwein eine neue Identität gaben. Große, trockene Rotweine aus uralten Steillagen, international gefragt und stilistisch eigenständig. Während andere an Konventionen festhielten, dachte er weiter. Er hinterfragt Preise, Marktmechanismen und Traditionen. Er spricht offen darüber, dass Vintage Port im Vergleich zu anderen Weltklasseweinen oft unterbewertet ist. Und er fordert, dass man die Geschichten des Douro besser erzählt – selbstbewusst, mit Stolz und Qualität im Glas.
Was uns an Dirk besonders beeindruckt, ist diese Mischung aus Weitsicht, Neugier und Bodenständigkeit. Niepoort war immer ein Familienprojekt. Heute arbeiten mit Dirk auch seine Söhne Daniel und Marco im Weingut. Zwei Generationen im Dialog – voller Ideen, Respekt und Energie.
Für uns bei Tesdorpf ist die Zusammenarbeit mit Dirk und seinen Söhnen ein echter Gewinn. Menschlich, weil Offenheit und Vertrauen die Basis bilden. Und geschäftlich, weil daraus Weine entstehen wie unser »Bagunca« – wild, charaktervoll, mit Douro-DNA und doch unkonventionell.

Olivier Rivière – Klarheit statt Klischee

Olivier Rivière ist ein Macher. Einer, der seinen eigenen Weg geht – zwischen Bordeaux und Rioja. Historisch zog es im 19. Jahrhundert viele Bordelaiser Winzer nach Spanien, als die Reblaus wütete. Olivier ging freiwillig. Sein ursprünglicher Plan war Fitou – doch als ihn Telmo Rodriguez 2004 nach Rioja holte, um Weinberge auf Biodynamie umzustellen, erkannte er sofort das Potenzial der alten Lagen. 2006 gründete er seine eigene Boutique-Winery und brachte französische Präzision mit spanischem Temperament zusammen.
Sein Handwerk lernte er in Bordeaux, Burgund und im Südwesten Frankreichs. Dieses Fundament spürt man in jedem Wein. Olivier arbeitet biodynamisch, mit extrem niedrigen Erträgen von teils unter 15 Hektolitern pro Hektar. Für ihn entsteht Größe im Weinberg. Im Keller greift er so wenig wie möglich ein. Kein modisches Tuning, kein überholzter Ausbau. Stattdessen Frische, Mineralität und eine klare, saftige Frucht.
Seine Weine sind modern, ohne laut zu sein. Schlank, ohne an Tiefe zu verlieren. Sie stehen exemplarisch für ein neues Rioja – und zugleich für ein präzises Bordeaux-Verständnis. Hier geht es nicht um Opulenz, sondern um Präzision und Trinkfluss.
Wir bei Tesdorpf schätzen Olivier Rivière, weil er Herkunft neu interpretiert, ohne sie zu verleugnen. Seine Weine verbinden Eleganz mit Energie – und entstehen in limitierten Mengen, die ihren Charakter unterstreichen.


Penfolds: Australia's Winery No.1

Peter Gago – Hüter einer Legende

Peter Gago verantwortet als Chief Winemaker von Penfolds einige der berühmtesten Weine der Welt. Und wer ihm begegnet, merkt schnell: Hinter dem internationalen Ruhm steckt weit mehr als ein großer Name.
Peter ist erst der vierte Chefönologe in der Geschichte von Penfolds. Er steht damit in direkter Linie zu Max Schubert, dem Schöpfer des legendären Grange. Diese Kontinuität ist Teil der DNA des Hauses. Und Peter versteht sich nicht als Erneuerer aus Eitelkeit, sondern als Hüter eines Stils. «Wenn es nicht kaputt ist, muss man es nicht reparieren», sagt er. Statt radikaler Brüche setzt er auf feine Justierung, auf Präzision im Weinberg und Geduld im Keller.
Was uns besonders beeindruckt, ist seine Persönlichkeit. Dass ausgerechnet ein ehemaliger Mathematiklehrer zu einem der leidenschaftlichsten Botschafter des australischen Weins wurde, sagt viel über die Kraft aus, die Penfolds entfaltet. Er spricht über Böden, Klima und Stilistik so, dass man zuhören möchte. Trotz aller Auszeichnungen ist er bescheiden geblieben, neugierig und freundlich.
Unter seiner Regie entstehen Ikonen wie Grange oder Yattarna, die zur Weltspitze zählen. Gleichzeitig verantwortet er ein breites Portfolio, das Weltklasse in verschiedenen Preislagen zugänglich macht. Genau diese Verbindung aus Kultstatus und Zugänglichkeit schätzen wir bei Tesdorpf. Peter Gago zeigt, dass große Weinkunst keine Frage des Preises allein ist


Frankreich-Ikonen

Sylvain & Didier Défaix – Neue Chablis Favoriten

Manchmal spricht das Team zuerst. In Kalenderwoche 7 führten die Chablis der Domaine Bernard Defaix unsere Mitarbeiter-Bestellcharts an. Ein schöneres Kompliment gibt es kaum. Hier stimmt Qualität, Charakter – und das Preis-Genuss-Verhältnis.
Die Domaine liegt in Milly, im Herzen von Chablis. Vater Bernard gründete sie 1959 mit zwei Hektar. Heute bewirtschaften seine Söhne Sylvain und Didier rund 27 Hektar in einigen der spannendsten Lagen der Appellation, darunter Les Lys, Vaillons und vor allem Côte de Lechet. Dort besitzen sie mit acht Hektar die größte zusammenhängende Premier-Cru-Fläche – fast ein Monopol.
Der Boden ist hier der eigentliche Protagonist. Kalkmergel, Kreide und Muschelkalk mit fossilen Exogyra-Virgula-Schalen aus der Jurazeit prägen die Weine stärker als jede Kellertechnik. Genau deshalb vinifizieren Sylvain und Didier überwiegend im Edelstahl. Die Mineralität soll klar sprechen, nicht vom Holz übertönt werden.
Seit 2012 arbeiten die Brüder biologisch, mit großem Respekt für Boden und Rebe. Sie pflügen kontrolliert, fördern tiefe Wurzeln und lebendige Böden. Das Ergebnis sind Chablis, die straff, präzise und von salziger Frische durchzogen sind – mit jener kühlen Klarheit, die wir an dieser Region lieben.
Wir haben Defaix noch nicht lange im Sortiment. Aber schon jetzt sind sie für viele unserer Kunden – und für uns – echte Favoriten. Starke Weine, gute Menschen, ehrliche Handarbeit. Mehr braucht großer Chablis nicht.

Frédéric Savart – Die neue Stimme der Champagne

Frédéric Savart zählt zu den spannendsten Persönlichkeiten der »Nouvelle Champagne«. Auf gerade einmal vier Hektar erzeugt er Champagner mit unverwechselbarer Handschrift. Pinot Noir prägt seine Lagen in der Montagne de Reims, ergänzt von Chardonnay aus besten Parzellen. Jede Fläche bewirtschaftet er mit größter Sorgfalt. Viel Handarbeit, ein lebendiges Ökosystem und eine präzise, zurückhaltende Vinifikation sorgen dafür, dass Herkunft und Charakter klar im Glas stehen. 
Mit der Cuvée »Éphémère« geht Savart nun einen besonderen Weg. Gemeinsam mit dem Haus Drémont entstehen Champagner in etwas größerer Auflage – zugänglicher im Preis, kompromisslos in der Qualität. »Éphémère« bedeutet vergänglich. Und genau das beschreibt die Idee hinter diesem Projekt: Jede Edition ist einmalig. Die Auswahl der Parzellen, die Zusammensetzung der Cuvée und auch die Vinifikation werden jedes Jahr neu definiert. Was heute entsteht, wird es in dieser Form kein zweites Mal geben.
Wir haben Frédéric Savart für unsere Kampagne ausgewählt, weil er ein begnadeter Kellermeister ist. Einer, dessen Handschrift sonst nur in extrem raren Boutique-Abfüllungen zu finden ist. Für uns ist »Éphémère« die seltene Gelegenheit, die Kunst eines der großen Champagne-Talente unserer Zeit zu erleben – klar, präzise und voller Persönlichkeit.

Guillaume Pouthier – der Mann hinter dem Aufstieg von Les Carmes Haut-Brion

Château Les Carmes Haut-Brion zählt heute zur absoluten Spitze des Bordelais. Maßgeblich verantwortlich dafür ist Guillaume Pouthier. Seit der Übernahme durch die Familie Pichet im Jahr 2010 hat er das Gut mit klarem Qualitätsanspruch und beeindruckender Konsequenz neu ausgerichtet.
Guillaume denkt Bordeaux weiter. Er reguliert die Erträge kompromisslos, stärkt mit einem Zweitwein die Selektion für das Grand Vin und setzt früh auf Ganztraubenvergärung. Das bringt Frische, präzise Tannine und eine bemerkenswerte Balance selbst in warmen Jahrgängen. Wer seine Weine im Keller probiert, begreift sofort, worum es ihm geht: Spannung, die sich erst im Glas öffnet.
Was uns besonders fasziniert, ist seine Haltung. Guillaume beobachtet, analysiert und hinterfragt ständig. Klima, Böden, Laubarbeit – jedes Detail wird neu gedacht. Und trotz aller Erfolge bleibt er selbstkritisch. Wer glaubt, alles verstanden zu haben, sagt er, sollte aufhören, Wein zu machen.
Die Weine von Les Carmes Haut-Brion bewegen sich inzwischen auf Augenhöhe mit der Elite von Bordeaux. Gerade der «C des Carmes» zeigt eindrucksvoll, welches Niveau hier erreicht wird. Für uns bei Tesdorpf ist Guillaume Pouthier deshalb ein echter Lieblingswinzer: ein Winzer, der Bordeaux nicht neu erfindet – sondern auf seine ursprüngliche Stärke zurückführt.


Für Freunde von Freunden

Lieblingsweine aus Italien

Rotspon Grand Cuvée

Die Rennaissance des Rotspons

Unser neuer Rotspon hat das Zeug, der beste seiner Art zu werden. Für diese Grande Cuvée haben wir in Bordeaux einen herausragenden 2022er Saint-Émilion ausgewählt, der noch einige Zeit reifen durfte, bevor wir ihn nun abgefüllt haben. Er duftet – ganz klassisch Bordeaux – nach dunklen Beeren, reifen Pflaumen und feinen Gewürzen. Am Gaumen zeigt er sich samtig, vollmundig und harmonisch rund – genau so, wie man es von einem Rotspon der Oberklasse erwartet. Wir sind stolz, Ihnen mit der Grande Cuvée ein neues Kapitel unserer Rotspon-Tradition zu präsentieren.

Auch erhältlich in der 12er-Original-Holzkiste


2023 Château-Fuissé Tête de Cuvée -
das am besten gehütete Geheimnis des Burgunds

Tête de Cuvée

Chardonnay mit Tiefe, Balance und unverwechselbarer Identität - Südliches Burgund in Perfektion