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Auf ein Glas mit Philippe Dambrine

In unserer Reihe »Auf ein Glas« stellen wir Ihnen interessante Persönlichkeiten aus der Welt der Weine und Kulinarik vor. Heute kommt Philippe Dambrine vom Château Cantemerle zu Wort.

Veröffentlicht am 02. April 2021

Bitte stellen Sie sich zu Beginn kurz mit zwei Sätzen vor.

Ich bin Philippe Dambrine und führe das Château Cantemerle seit 1993. Ebenso bin ich Präsident Präsident des Medoc Wine Council und Vorstandsmitglied des Classified Growths Council.

Mein Weg zum Wein war…

Im Jahre 1981 bin ich von Paris nach Bordeaux gezogen um die Welt der Weine zu entdecken. Es war der Beginn der Renaissance des Bordeaux. Wie alle Anfänger arbeitete ich zunächst als Lesemitarbeiter im Weinberg. Jeden Tag sagte ich mir auf dem Weg Richtung St. Julien:«Schau dir all diese tollen Namen an! Das Gleiche, was auf den Flaschen im Keller meiner Großeltern steht». Ich denke, dass hat mich dazu gebracht, mich hier niederzulassen. In den folgenden Jahren absolvierte ich meiner Ausbildung als Winzer und nahm an vielen Verkostungen am Önologischen Institut von Bordeaux teil...

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Die Verbreitung der Weinkultur auf der ganzen Welt und das Fortführen von mehr als 800 Jahren Geschichte. Das macht Spaß!

Das macht unsere Weinregion besonders:

Der Weinberg der Halbinsel Medoc ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Es war der erste moderne Weinberg, mit dem Ziel, das Endprodukt ins Ausland zu verschicken. Dieser Weinberg ist der einzige, der so hohe Mengen großartiger Weine herstellen kann.

Welche Speise empfehlen Sie zu Ihrem «Cantemerle 2009»?

Heute würde ich meinen amerikanischen Freunden ein Tribut zollen und den Klassiker Surf and Turf mit French Fries und schwarzem Trüffel empfehlen.

Haben Sie eine Restaurantempfehlung in Ihrem Weinbaugebiet für unsere Leser?

«Cordeillan Bages» in Pauillac und «Le Lion d’Or» in Arcins.

Mein schönster Weinmoment war…

Château Ausone 1912 im Jahre 2012…

Der erste Weinmoment, an den ich mich erinnern kann…

Ein schrecklicher Rotwein mit Wasser, den meine Eltern am Ende des Essens getrunken haben. Und...Château Margaux 1970...aus dem Weinkeller meiner Großeltern.

Mit diesem Menschen würde ich gerne mal einen Wein trinken:

Thomas Jefferson (eine Flasche aus seinem Keller).

Welches ist der perfekte Wein für um einen lauen Sommerabend zu genießen?

Ein Chateau d’Yquem 1986.

Wofür brennen Sie abseits des Weines?

Essen.

Welche Musik spielt bei Ihnen an einem entspannten Abend mit Wein?

Al Jarreau, Nora Jones.

Auf was könnten Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?

Wein...