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Auf ein Glas mit - Werner Riess

In unserer Reihe »Auf ein Glas« stellen wir Ihnen interessante Persönlichkeiten aus der Welt der Weine und Kulinarik vor. Heute kommt Werner Riess zu Wort. Seit vielen Jahren zählt er zum festen Bestandteil des Fine Wine-Teams bei der Carl Tesdorpf GmbH.

Veröffentlicht am 08. März 2018
Bitte stellen Sie sich zu Beginn kurz mit zwei Sätzen vor: 

Mein Name ist Werner Riess, bin in der Pfalz geboren, habe in Geisenheim Weinbau und Önologie studiert und bin seit 1986 im Handel mit hochwertigen Weinen tätig. 2009 wurde bei Carl Tesdorpf der Bereich Fine Wine ins Leben gerufen und als Mitarbeiter der ersten Stunde kümmere ich mich um den Einkauf und betreue unsere anspruchsvollsten Kunden.

2. Mein Weg zum Wein war… 

als gebürtiger Pfälzer unvermeidbar und liegt wohl in meinen Genen. Der zündende Funke war allerdings die Initiative eines frankophilen Freundes meines Vaters. Er vermittelte mir im Rahmen eines Schüleraustausches eine Gastfamilie in Frankreich, und zwar in Burgund.

3. Was trinken Sie, wenn Sie keinen Wein trinken? 

Mein Tag beginnt mit einer Tasse heißem Wasser (Ayurvedischer Ansatz). Zum Frühstück trinke ich Tee und über den Tag genieße ich den einen oder anderen Espresso. Wasser darf es zwischendurch natürlich auch sein. Es sollte ein wenig sprudeln.

4. Mein erster Wein, an den ich mich erinnern kann, ist… 

war ein Riesling vom Weingut von Bassermann-Jordan. Ich kann mich zwar nicht mehr an die Lage erinnern, aber das unverwechselbare Wappen-Etikett habe ich nicht vergessen.

5. Mein Lieblingsessen ist … und dazu trinke ich am liebsten… 

Ich liebe Pasta, weil sie mich einfach glücklich macht. Als leichte Variante mit Venusmuscheln und dazu passend einen ligurischen Vermentino oder einen Albarinho aus Galizien. Dem könnte ein Côte de Boeuf, medium rare, folgen, zusammen mit einem gereiften Pauillac. Da wäre ein Pichon Lalande eine erste Wahl. Und danach kann ich mir eine Apfeltarte als Abschluss vorstellen, mit einer jungen Riesling Beerenauslese aus meiner Heimat.

6. Als Aperitif wähle ich immer… 

Ein feiner Champagner ist meine erste Wahl. Oder ein Sekt aus dem Keller meines Studienfreundes Volker Raumland. Herrlich!

7. Das Beste nach einer Weinverkostung ist… 

Ein frisch gezapftes Pils…

8. Mein schlimmster Weinmoment war… 

Als Besucher einer kalabresischen Kellerei in den 90er Jahren einen als Höhepunkt servierten Weißwein vor einer Gruppe kommentieren zu müssen, der nach den Kriterien meiner Ausbildung in Geisenheim Mängel hatte.

9. Mit diesem Menschen würde ich gerne mal einen Wein trinken: 

Nelson Mandela, den ich sehr verehre. Leider habe ich ihn nie getroffen. Ich bin sicher, es wäre ein unvergesslicher Abend, mit ihm über Gott und die Welt zu sprechen. Ich fürchte allerdings, dass der Wein dabei in den Hintergrund treten würde. Das hält ein guter Wein aber souverän aus.

10. Mein letzter Schluck vor dem Weltuntergang sollte ein großer Champagner sein. Dann wird es halb so schlimm werden.

11. Das habe ich aus alten Weinflaschen/Weinfässern selber gebaut/gebastelt: 

Da muss ich passen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

12. Das passt überhaupt nicht zu Wein: 

Kulinarisch gesehen: Bei der immensen Auswahl an guten Weinen, die es heute gibt, habe ich bisher zu den meisten Gerichten den passenden Wein gefunden. Lediglich bei Matjes war die Suche vergebens.

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