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2018 2019

Domaine William Fèvre

Das Geheimnis der wirklich großen und unvergleichlichen Chablis liegt im einmaligen Zusammenspiel des durch die nördliche Lage bedingten kühlen Klimas und des örtlichen Terroirs, jenes berühmten Kimmeridge- oder Muschelkalkbodens, entstanden aus Meeresablagerungen vor über 180 Mio. Jahren. Diese heilige Allianz aus Klima und Boden ist die perfekte Grundlage für ganz eigenwillige und charaktervolle Chardonnays, wie sie mit nichts auf der Welt zu vergleichen sind. Nicht jeder versteht es, die typische Charakteristik dieser Weine in ihrem kompletten Spektrum zur Entfaltung zu bringen. Einer aber schafft es: William Fèvre, wenn man so will ein regelrechtes »Urgestein« der Region. Ein Haus, das die wechselvolle Geschichte des Chablis hautnah miterlebt und den neuen Aufschwung der letzten 30 Jahre maßgeblich mitgestaltet hat. Hier fühlte man sich seit eh und je der Tradition und dem einzigen, dem »wahren« Chablis in besonderer Weise verbunden, von dem es heute leider nicht mehr allzu viele gibt.

Maison William Fèvre

Didier Séguier, Leiter des Weinguts William Fèvre, ist kategorisch: „Der Chablis erhält seine Besonderheit durch das Terroir. Wer einen Chablis trinkt, verkostet keinen Chardonnay, sondern Kimmeridgium. Frische, Mineralität, Eleganz.“ Er zeigt auf ein handgroßes, kompaktes Stück Mergel, durchzogen von kleinen Muscheln. Sie sind der Ursprung der einzigartigen Signatur des Terroirs von Chablis. Dass dieses Terroir einzigartig für Weinbau ist, erkannten schon Kelten und Römer. Als William Fèvre 1959 in 13. Generation das Weingut seines Vaters übernimmt, ist die Familie bereits seit 250 Jahren im Weinbau tätig. Heute zählt das Weingut stolze 78 Hektar, eine ideale Spielwiese um die gesamte Spannbreite des Chardonnays zu entfalten.