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Falstaff Wine & Spirits

Gérard Bertrand

Als gegen Ende des Jahres 2015 die Rugby-Weltmeisterschaft zu Ende ging, dürfte der begnadete Weinmacher Gérard Bertrand traurig in den Himmel über dem Languedoc geschaut haben. Denn Neuseeland hatte am Ende die Nase vorn und Frankreich war frühzeitig ausgeschieden. Was nur Insider wissen, jener hochbegabte Weinmacher, der so engagiert für die Weine Südfrankreichs fightet, war über 10 Jahre lang selbst Rugby-Spieler und nicht nur irgendeiner, er war einer der besten des Landes in dieser Sportart mit Kultstatus in Frankreich. Die rustikale Gangart indes liegt nun hinter ihm, das Weinmachen verlangt eher seine filigrane Seite. Abseits des Glamours des Spitzensports hat er sich die Entwicklung der Weine des Languedoc und des Roussillon auf die Fahnen geschrieben. 1992 gründete er sein erstes, nicht sein letztes, wie seine weitere Geschichte zeigen wird. Mit dieser Gründung beginnt die Revolution im Languedoc. Gérard Bertrand ist einer ihrer ganz großen Pioniere. Kaum jemand hat so wie er die letzten Winkel des Languedeoc und des Roussillon so erforscht wie er. Und nun ist sein Weg geradezu gepflastert mit ungemein terroirtypischen Weinen, die international gerade wegen ihrer Authentizität höchste Wertschätzung genießen. Auch wenn Gérard Bertrand aus einer Sportart kommt, die sicher keinen Friedens-Nobelpreis erhalten wird, so hat sein unermüdliches Engagement im Languedoc und die hohe Güteklasse seiner Weine dazu geführt, dass einer seiner Weine als einziger Rotwein anlässlich der Feierlichkeiten zur Verleihung des Nobelpreises im Dezember 2013 in Stockholm serviert wurde. Wenn das kein Ritterschlag ist.