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Roberto Voerzio

Fragt man herausragende Winzerpersönlichkeiten in Piemont wer denn wohl der Primus inter Pares in der Region ist, so ist die Wahrscheinlichkeit ausgesprochen groß, dass der Name Roberto Voerzio fällt – und das völlig zu recht. Vor 30 Jahren hat er das elterliche Weingut verlassen um seine eigenen Visionen vom großen Wein umzusetzen und gründete seine kleine Boutique-Winery. Und würde man ihn fragen, was einen großen Wein ausmacht, so, wie er ihn sich vorstellt würde man zur Antwort erhalten: Komplexität und Tiefgang, Charakter, Frische, Natürlichkeit sowie Ausdruck des Terroirs. Und dem ordnet er eben alles unter. Roberto Voerzio erntet die wohl geringsten Erträge des Piemont, gerade einmal 15 Hektoliter pro Hektar beträgt die Ausbeute. Rigoros werden die Reben zurückgeschnitten, die Trauben werden nochmals streng selektiert. Auch der Einsatz von Holzfässern erfolgt mit großer Sorgfalt, denn seine Weine sollen nicht von neuem Holz übertüncht werden, hier gilt alle Mühe den natürlichen tiefgründigen Charakter der Rebsorte zu betonen. Dazu gehört auch eine natürliche Bewirtschaftung seiner Weinberge, Pestizide oder Kunstdünger haben in seinen Weinbergen nichts verloren. Roberto Voerzios Weine bieten dafür absolut authentisches Piemont auf einem schier unglaublichen Niveau, spannungsgeladen, aufregend und faszinierend.