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Rotwein Wein
Eichelmann Falstaff Gault & Millau Jancis Robinson Robert Parker
2016 2017 2018

Weingut Meyer-Näkel

Kaum jemand in Deutschland hat die Erzeugung hochwertiger Rotweine stärker beeinflusst als Werner Näkel. Das notiert der Gault Millau, und der muss es schließlich wissen. Man darf ergänzen ohne sich der Übertreibung verdächtig zu machen: Was wäre der deutsche Rotwein heute, der sich gar anschickt, den großen Gewächsen des Burgund das Fürchten zu lehren, ohne den begnadeten Zauberer von der Ahr? Auf dem Familienweingut werden seit fünf Generationen Weine erzeugt und denkt man einmal gut 50 Jahre zurück, dann muss man den An- und Ausbau trockener Rotweine als geradezu visionär betrachten. Dafür sind die Burgunder von Meyer-Näkel heute längst zu bewunderten Weinen mit Kultstatus aufgestiegen. Zu Recht verlieh ihm dafür der renommierte Weinführer Eichelmann den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Meyer-Näkel

Der ganz steile Aufstieg des Familienweingut Meyer-Näkel begann 1982, als sich der Sport- und Mathematiklehrer Werner Näkel entschloss, das elterliche Weingut zu übernehmen und fortan – das berühmte Burgund vor Augen – Reben zu erziehen, statt anderer Leute Kinder. Damals waren die Rotweine der Ahr noch Lichtjahre von ihrer heutigen Klasse entfernt und es bedurfte großer Pionierarbeit, die Ahr aus ihrem qualitativen Dornröschenschlaf zu erwecken und zu dem zu machen, was sie heute ist: das deutsche El Dorado für große Burgunderweine. Die Winzer im kleinen Ahrtal empfinden ihn daher kaum als den Überflieger, sondern als die »Lokomotive«, die das Ahrtal in Gang gesetzt hat. Unter anspruchsvollen Rotweinfreunden genießen Meyer-Näkel´s Weine längst Kultstatus.