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Château Fuissé

Die Weinberge des renommierten Château de Fuissé befinden sich nicht an der für ihre Weißweine berühmten Côte de Beaune, sondern südlicher, nicht weit vom Beaujolais entfernt, in der Region um die Stadt Mâcon. Derzeit bewirtschaftet man gut 40 Hektar, verteilt auf sechs Appellationen. Das Château selbst liegt im Herzen des renommiertesten Anbaugebiets des Mâconnais, in der Appellation Pouilly-Fuissé.

Château Fuissé

Gegründet wurde das Gut 1862. Vor allem die zweite Generation sorgte für einen entscheidenden Schub nach vorn: An vorderster Front kämpfte die Familie zusammen mit den Winzern der Region um eine Appellation. Schon 1922 wurden die besten Parzellen klassifiziert, 1936 kam es zu einer gesetzlichen Regelung, auch wurde festgeschrieben, dass hier nur Chardonnay angebaut wird. Für die Vinifikation der Weine von Château-Fuissé ist heute in der fünften Generation der an der Universität von Toulouse ausgebildete Agrarönologe Antoine Vincent verantwortlich. Seine Devise ist, so wenig wie möglich in diesen Prozess einzugreifen, um so das Terroir für sich sprechen zu lassen.


Alles in allem werden auf Château-Fuissé 150 Parzellen individuell vinifiziert, darunter die drei Monopollagen Les Combettes, Le Clos und Les Brûlés. Die älteste Lage ist Le Clos am Fuß des Weinguts, mit Ostausrichtung, zweieinhalb Hektar groß und von einer Mauer umgeben.


Mit funkelnden Augen spricht Antoine Vincent über die verschiedenen geschmacklichen Chardonnay-Ausprägungen, die dieser Clos hervorbringt: Die Mineralität stamme von der Spitze des Hügels, während andere Parzellen für Komplexität, Harmonie und Abrundung verantwortlich sind. Einige der Reben sind in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts noch von seinem Großvater angepflanzt worden.